A62 Reisen nach dem Reiche China.
1667 ob sich der Herr Maerzuiker zu Batavia noch wohl auf befände? Van Hoorn antwort«,rnonranus. ihnen auf den Knien, daß er noch bey guter Gesundheit wäre. Gleich darauf wurden die
'---'Geschenke, ausgenommen die Laternen, zurück getragen, ohne daß der Kaiser gekommen
wäre, sie in Augenschein zu nehmen. Sobald sich aber der Gesandte weggewendet hatte:kamen Seine Majestät hinein, um die Laternen zu besehen, welche der Hauptmann pmmansund der Secretär aus einander legten. Der Kaiser besah auch die Ochsen, welche vor denWagen gespannet waren, und wobey sich zweene Bedienten befanden. Diese beyden beka.men also ebenfalls den Kaiser zu sehen.
Deülch von Den 22sten kamen verschiedene Mandarinen, und statteten ihren Besuch bey dem Ge-Mandarinen. sandten ab. Es stelleten sich auch ein Abgeordneter, und vier Mandarinen, von dem ober-sten Zou tay zin, oder Staatörathe, ein, und fragten Seine Excellenz, ob sie nicht einigerothe Korallen, Perpetuanen, oder andere Güter, zu verkaufen hatten: denn Seine Ma-jestät würden vielleicht etwas davon kaufen. Van Hoorn versetzte, daß der L>ng, oderKönig §) von Batavia, ihnen ausdrücklich verbothen hätte, das geringste zu verkaufen.Was sie aber von dieser Art hätten, stünde zu Seiner Majestät Diensten. Diese ganzeZeit über wurden die Holländer durch vier Mandarinen, und zweene Soldaten, bewachet;so daß niemand weder aus noch ein konnte, außer nur diejenigen, welchen sie es erlaubenwollten. Ihre Führer, die Mandarinen, welche bisher bey ihnen gewöhnet hatten, wurdenebenfalls in ein ander Haus gebracht. Nachmittage kam einer von den Secretarien desL.i pu, und meldete dem Gesandten, daß er sich gegen Mitternacht fertig machen müßte,damit er dem Kaiser die Geschenke überliefern könnte. Dem zu Folge wurde er, den ozsten,zwo Stunden vor Tage, nebst allen seinen Leuten, von einigen vornehmen Mandarinen inden Pallast abgeholet. Diese Mandarinen führten ihn durch drey Höfe, welche von denen-jenigen unterschieden waren, wodurch er den Tag zuvor gegangen war, in den innern Hof.Als er durch das dritte Thor hindurch gegangen war: sahen sie, auf einem weiten Platze vordemselben, alle Geschenke auf dem Boden liegen. Nahe dabey befand sich der andere Ta can,welcher ihnen andeutete, daß sie sich ebenfalls dabey niedersetzen sollten.
Koreanische Etwan eine Stunde hernach kamen drey Gesandten aus den koreanischen InselnGesandten, hieher, welche ein Gefolge von fünfzig Personen bey sich hatten. Sie trugen langes Haar,welches nach chinesischem Gebrauche in Locken geschlagen war. Außerdem hatten sie einarmseliges Ansehen, und machten einen sehr schlechten Aufzug. Diese bekamen Befehl, sichweit hinter die Holländer, zur linken Hand des Einganges, niederzusetzen. Als abermalseine Stunde verflossen war, kam ein Llpu, und ertheilte dem Van Hosm den Rath, daßer sich, im Falle der Kaiser ihn um etwas befragen sollte, in seinen Antworten sehr kurzausdrücken möchte. Gleich darauf aber kam ein anderer, und meldete ihm, daß SemeMajestät heute die Geschenke nicht sehen wollten: und daß sie daher ihren Abtritt nehmenkönnten. Zu Hause fand er einen Zettel in chinesischer Sprache, worauf die Lebenömittelstunden, welche der Kaiser ihm und seinem Gefolge täglich zugestanden hatte. Für denGesandten, seinen Sohn Johann van Hoorn, und Noblen, sollten zwo Gänse, vierHühner, drey Fische, sechs Ratti Mehl, drey Tael schwarzer Thee, anderthalb PfundLVoersjoe c), ein Pfund Mesir, ein Pfund Goya, und ein Pfund Oel; ferner, neunAatti Kräuter und Knoblauch, und sechs Kannen Getränke. Desgleichen sollten sie jeden
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^ Bey dem Vgilby, der General. ,) Vielleicht Wucht».