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Reisen nach dem Reiche China.
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Thront.
1667 hernach wurden sie durch ein viertes Thor geführet. Etwan fünfzehn Schritte davon stun-rn-Emra. den fünf Elephanten, mit vergoldeten Thürmen auf ihren Rücken; drey zur Rechten, und'---' zweene zur Linken des Einganges. Gleichergestalt waren viere von den wagan des Kai-
sers zugegen, zweene auf jeder Seite des Thores, welches drey Eingänge hatte. ' Durch denlinken Eingang wurden sie weiter fort an ein anderes Thor geführet, welches ebenfalls, wiedas erstere, drey Eingänge hatte, aber höher war. Hier stieg man auf einer Treppe hinaufSie giengen, wie vorhin, durch den dritten Eingang, weil der miktelste, wo der Stuhl desKaisers stund, und welcher dem Throne gegen über war, einzig und allein für den Kaiserbestimmet war. Hierdurch kamen sie in einen geraumen Hof, an dessen Ende der Maststund, wo der Thron aufgerichtet war, zu welchem man durch Marmorstufen hinaufstieg.
Der Hof war mit Mandarinen angefüllet, welche in Reihen dort saßen, und ihreSraatökleider angelegt hatten. Auf jeder Seite des Thrones waren Sonnenschirme, Flag-gen und Fahnen, von gelber, blauer, und weißer Farbe, ausgebreitet. Auf jeder Seite derTreppe stunden bey dreyßig Personen in einer Reihe, welche gelb gekleidet waren, und fünfPferde mit Satteln von eben dieser Farbe. Der Gesandte und sein Gefolge wurden zurrechten Hand, an das Ende der ersten Reihe von Mandarinen, gestcllet. Als sie eine Weilegesessen hatten, wurden sie genöthiget, wiederum aufzustehen, und für einige große HerrenPlatz zu machen, welche nach dem Vorsaale des Thrones zugiengen. Eine halbe Stundehernach hörte man eine kleine Klocke läuten, und vier Personen mit Peitschen klatschen.Kurz hernach wurde etwas in tartarischer Sprache gesprochen, worauf viele von den Großenfortgiengen, und sich vor den Thron hinstellten. Sie stunden zwischen gewissen blauenSteinen, deren daselbst achtzehn oder zwanzig an der Zahl lagen, und welche sechs Zoll hochwaren. Als dieses geschehen war, rief sie ein Herold, worauf sie ihre Unterthämgkeit vordem Throne bezeugten, dreyinal niederknieten, und sich neunmal mit dem Haupte neigten.So lange diese Handlung währte, hörte man verschiedene Arten von musikalischen Instru-menten. Hierauf wurden der Gesandte und seine leute von dem Herolde ausgerufen, vonzweenen Li pus fortgeführet, und hinter den sechözehnten blauen Stein hingestellet, wo sie ein»Verbeugung machten: ob sie gleich weder den Thron noch den Kaiser sehen konnten. Alsdieses geschehen war, begaben sich die Li pus wiederum auf ihre Sitze: der Gesandte aber,fein Sohn, und TToble, wurden, durch einen Umweg, die marmorne Treppe hinauf, vordas Haus geführet, wo der Thron stund. Hier wurden sie nahe bey dem zweyten Ta ran,oder Kanzler, etwan vierzehn Schritte gegen den kaiserlichen Thron über, gestellet; so daßsie von hier sowohl den Thron, als auch Seine Majestät, die mit goldenem Stücke beklei-det waren, deutlich sehen konnten. Kurz hernach überreichte man diesen dreyen eine SchaleBohnenbrühe. Kaum hatten sie dieselbe auögetrunken: so erhob sich der Kaiser von seinemglänzenden Throne, und schien auf sie zu zu kommen. Er kehrete sich aber gleich um, undgieng hinter dem Throne hinaus. Er war ein schwarzbrauner, schmächtiger Jüngling, undhatte, wie man den Holländern berichtete, zwölf Könige H zu seiner Leibwache.
Kurz heäiach kehrte der Gesandte wiederum in seine Wohnung zurück, und befahl,
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») Dieses müssen die kleinen Könige (Regnli) seyn. /) Anderswo: Ta/ ZINS.