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Reisen nach dein Reiche China.
i6 67Monrainis
werden be-sichtiget.
Streitigkei-ten wegenAnnehmung
der Geschenkefür die TnyUNS.
Seiner Majestät davon Bericht erstatten könnte. Derselbe stellete sich auch nebst verschie-denen großen Herren ein, und fragte, woher ein jedes Ding käme, und wozu es diente?
Den 28sten sehr früh kamen zweene Li pus, und wollten Muster von den Geschenkenhaben. An eben dem Tage überlieferte Van Hoorn den Zsu ray Zins, den Ta ranenund andern Mandarinen, Verzeichnisse von ihren Geschenken, nachdem man dieselben vonden übrigen abgesondert, und auf die Seite gestellet hatte. Sie konnten aber durch keineBewegungsgründe dahin gebracht werden, daß sie dieselben für itzo angenommen hätten-sondern sie sagten, sie wollten warten, bis sie ihre Verrichtungen vollendet hätten. Zugleicher Zeit gaben sie ihm zu verstehen, daß, wofern er oder seine Leute etwas entrathcnkönnten: so würde es gut seyn, wenn sie ihnen ein Verzeichniß davon zustelleten. Er ant-wortete wie zuvor, daß sie nichts zu verkaufen hätten: sondern daß dasjenige, was sie mit-gebracht hätten, solchen Personen zum Geschenke gegeben werden sollte, welche ihnen dazubehülflich wären, daß sie dasjenige erhielten, um weffent willen sie gekommen wären. Hier-über sahen sie einander an, und sagten weiter nichts, als daß sie dieselben nicht anneh-men dürften ^).
Den rosten wurden der Gesandte und Noble, von den Li pus nach dem Hause desobersten Tatan geschicket, wo sie sich ordentlich zu versammeln pflegten, damit man siewegen des Standes verschiedener von seinen Leuten befragen könnte.
Den rsten des Brachmonatö, des Morgens, kamen Song lau ya, einer von denLi pus, und vier große Mandarine, und wollten seine Musik hören. Weil er nun wußte,daß die Lau yas r) sehr höfliche Leute waren: so unterhielt er sie auch auf eine großmüthigeArt; so daß sie höchst vergnügt wiederum von ihm giengen.
Weil dieses mit in den Verhaltungsbefehlen des Gesandten enthalten war, daß siedenStaatsräthen ein Geschenk überreichen sollten, ehe noch ihr Geschäffte geendiget wäre; undweil sie keinem von ihnen trauen konnten, wenn sie nicht betrogen werden wollten: so wur-den Noble und purmans den nächsten Morgen abgeschicket, um den Li pus zu sagen, wiesich Seine Excellenz erfreueten, daß der Kaiser die Geschenke so gnädig aufgenommen hatte;rmd wie sie ein Verlangen trügen, daß die Zou ray Zins, und andere Große, weil einigeGeschenke für sie vorhanden waren, davon benachrichtiget werden möchten ä); und daß manihnen erlaubte, dieselben zu überreichen. Als sie in das Haus des Ta tan gekommen wa-ren , wurden sie von Gong lau ya in ein Zimmer geführet. Als sie demselben ihr Anbrin-gen kund gethan hatten, gieng er hinein, und brachte die Antwort zurück, daß die Li pus schonaufgestanden wären: der Ta ran wollte es aber Nachmittage der Versammlung vortragen.Er fragte zum öftern, ob die Geschenke von dem Generale kämen, und ob einige Briefe dabeywären? Noble versetzte, daß keine vorhanden wären, und daß der Gesandte von dem HerrnN 7 aetzuiker Befehl erhalten hätte, den obengemeldeten Großen ein Geschenk zu machen.
Den zten schrieb der Gesandte an die Li pus wegen eben dieser Sache, und durch ebendie Personen. Diese wurden von zweenen Li pus in ein geheimes Zimmer gebracht, wo siedem Gong lau ya, der einer von dieser Versammlung war, das Schreiben einhändigten,und ihn ersuchten, daß er geruhen möchte, dem Gesandten einen Rath zu ertheilen, was
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