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Fünfter Band.
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375
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XIV Buch IV Capitel. 375

dessen das gröbste von seinen Sachen immer an Bord bringen lassen. Dem zu Folge ließer den 26sten das Geld, ihr Reisegeräthe und solche Güter, die sie nicht verkaufen konnten,air Bord bringen. Nach diesem kam der Aon bon an die Brücke von Lain thay, unddurchsuchte alle Kisten in den Barken und in der Fregatte. Darauf wurden die übrigenGüter an Bord geschaffet, und die Holländer giengen ebenfalls zu Schiffe, damit sie mit derFluth absegeln könnten. Des Abends kam der Factor des alten Aon bon, und überlie-ferte dem Gesandten zwanzig Stücken Seide, welche sein Herr zurückgelassen hakte. Dieeine Hälfte sollte für ihn selbst, und die andere für den Herrn Maerzuiker. Diese Stoffeschenkte van Hoorn verschiedenen Personen. Nicht lange hernach lief eine Verordnungvon dem Feldherrn ein, daß Balfour zurückbleiben sollte. Der Gesandte sagte, er wolltedieserwegen mit den Mandarinen reden, so bald er würde an Bord gegangen seyn.

Als er demnach, den 2gsten, mit gutem Winde, etwan eine Meile von dem Lo sän sät,oder großen Thurme, abgesegelt war: so sagte er zu einigen Mandarinen, welche kamen,und den Balfour abfordern wollten, der Feldherr hätte es ihm frey gestellet, ob er ihnzurück lassen wollte oder nicht. Er könnte daher nicht glauben, daß sie Befehl erhaltenhätten, ihn abzufordern. Den nächstfolgenden Tag, als sie vor dem großen Thurme, undFort Mir» ja zen /), vorbey schiffeten, fanden sie die Leute alle in Waffen, und sahen ei-nige Batsiang .5) von dem Ufer, auf sie zukommen, welche den Holländern zuriefen, siesollten sich vor Anker legen: diese aber achteten darauf nicht. Gleich darauf stellte sich diedritte Person dieses Ortes, in einem Champan ein, und meldete dem Gesandten, derStatthalter möchte gern mit ihm sprechen. Van Hoorn antwortete, der Statthalter möchteso gut seyn, und selbst, in den niederländischen Hafen, wo sie Abends anlangten, kommen,und mit ihnen sprechen ^).

Den 2ten des Christmonats schickte der Gesandte einen Brief an den Feldherrn; erkun-digte sich, wie lange die Schiffe vor Anker liegen sollten, und bath zugleich um Erlaubniß,daß er die Güter, welche die drey Schiffe mitgebracht hätten, welche für ihn von Baraviagekommen wären, verkaufen dürfte. Zu dem Ende machte er einige Hoffnung, daß derHerr Maetzuiker vielleicht möchte bewogen werden, das Schloß (Oue lang dem Kaiser,mit der Bedingung, zu übergeben, daß er den Holländern einen freyen Handel in Chinagestattete. Dieser Brief wurde, mit vieler Mühe, durch Min ja zen nach Hok fyewgebracht; worauf eine Antwort an den Statthalter dieses Ortes einlief. Dieser besorgte,der erhaltenen Verordnung zu Folge, den 8ten, eine Uebersetzung davon, und stellete sie demGesandten, durch zween Befehlshaber, zu. Der Po vi hatte, wie diese Abgeordneten säg-ten, sich zu gut gedünket, daß er dem Gesandten antworten sollte: er vermuthetesich auch keiner Gegenrede von ihm. Die Antwort bestund darinnen, daß Balfourauf dem Schiffe bleiben sollte, bis eine Verordnung von dem Kaiser einliefe. Weil fremdeWaaren verbothen wären: so könnte er keine Erlaubniß ertheilen, sie zu verkaufen. Undwenn sich der Gesandte so lange aufhalten wollte: so könnte er dadurch der Sache der Hol-länder schaden, wenn sie das nächste Jahr wieder kämen. Von der Vorstellung wegenGue lang wurde nichts gedacht.

Weil

Eine Art von kleinen Fahrzeugen.

Montanas in Ggilbys China auf der z;ound folgenden Seite.

16 67Montanem.

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werden ein-geschiffet.

DerGesanL-te geht zuSchiffe.

Es wird ih-nen fernereHandlungverbothen.