Band 
Fünfter Band.
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Reisen nach dem Reiche China.

ißg? Weil sie aus dieser Antwort sahen, daß keine Hoffnung vorhanden wäre, daß sie ihnrNonranus. Waaren verkaufen dürsten; und weil sie in Erwägung zogen, daß die Statthalter ihr Ver-sprechen nicht halten, und Balfours Schiff mit Lebensrnitteln versorgen wollten: so wurdeder Hsllä.i- Noble beordert, dieses Schiff, aus dem niederländischen Hafen, nach Ting hap zu blin-der. gen, und zu den Chinesen zu sagen, daß dasselbe, im Falle sie nach der Ursache von dessenAbsegelung fragen würden, so lange zu Ting hay stille liegen sollte, als Lebensmittel dar-innen vorhanden seyn würden. Durch dieses Mittel gedachte man zu erfahren, ob man dieAbsicht hätte, dasselbe noch länger hier zu behalten, in welchem letztem Falle er sich schondarnach würde zu richten wissen. Ehen diesen Abend kamen einige kleine Beamte, aus denJunten, an Bord, und fragten Noblen, wenn er mit der Fregatte abgehen wollte?Noble versetzte hierauf, daß er den nächsten Morgen, als den roten, abgehen wollte. Die-ses that er auch, und vereinigte sich mit den übrigen Schiffen zu Ting hay.

Ihr Verwei- Den l4ten kamen zween Ro ya von dem Statthalter zu Min ja zen, und wolltenikn wissen, wenn der Abgesandte abgehen würde? Er antwortete: in dreyen Tagen; setzte aber

hinzu, daß es ihn befremdete, im Falle die Statthalter, wegen der Ankunft seiner dreySchiffe, nach Peking geschrieben hätten, warum dieserwegen keine Verordnung von dahereingelaufen wäre; zumal, da er, bey seiner Anwesenheit daselbst, den Li pu gemeldet hatte,wie er dergleichen, nebst Kaufmannswaaren, erwartete. Er müßte daraus die Folgerungziehen, daß man ihrentwegen keinen Bericht bey Hofe erstattet hätte. In diesem Falle,sagte er, möchten der Feldherr, und der Statthalter, nach dem Beyspiele des vorigen Feld-herrn, sich gefallen lassen, den Gesandten, mit drey so stark beladenen Schiffen, absegeln zulassen. Die Beamten ertheilten hierauf keine Antwort, sondern sägten, wenn der Gesandteeinige Tage langer wartete, so würden zweene Mandarinen von dem Feldherrn, in großenJunten, zu ihm kommen. Van Hoorn antwortete, daß sie ihm willkommen seyn wür-den, und als Freunde aufgenommen werden sollten.

ist demStatt- Den nächstfolgenden Morgen ließen sich zwo Junten, und zween Ao ya, sehen, welcheHalter zuwi- aus dem Canale von Hok syew auöliefen. Die erstem hielten einen Canonenschuß weitder. van dem Schiffe: allein, die Ao ya fuhren hart an dasselbe an. Hierauf zeigte sich einBedienter von dem Statthalter zu Min ja zen, und verlangte zu wissen, ob der Gesandtedie Küste verlassen wollte, oder nicht? Seine Herrlichkeit sagten, daß sie gewillet wären,abzusegeln. Und als er sah, daß die Junten, nebst den Ro ya, wiederum in den Canalzurück kehrten: so verließ er, den i?ten, die verfallene Stadt Ting hay, mit vier Schiffen.Als er, den letzten des Weinmonats, zu puls Tiinon anlangte, so wurde eines von denSchiffen, nebst allem Golde und Silber, wie auch andern Waaren, nach Malakka ge-schicket, wo damals Balthajar Bore Statthalter war, damit derselbe diese Sachen nachBengala fördern möchte. V«n Hoorn meldete ihm, in einem Briefe, daß der Handelforthin zu Ranton, und nicht zu Hok jyew, fortgeführet werden sollte. Er könnte ihmaber nicht melden, was für Bedingungen die Holländer von dem Kaiser erhalten hatten,weil ihm der Brief Seiner Majestät versiegelt zugestellet worden wäre. Die übrigen dreySchiffe liefen, den 4ten des Weinmonats, in die Meerenge von Ban ka ein, und langten,den 7ten, zu Baravl'a an, wo der Gesandte den Brief des Kaisers an den Feldherrnabgab r).

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r) Momanu« in Vgilbzes China auf der ;5- und folgenden Seite-