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Fünfter Band.
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Reisen nach dem Reiche China.

, Ckina und dem Zustande der holländischen Sachen daselbst, die er in seine Reise ein--

«anRecht-, aerückt hat. Diese RZsebeschreibung ist zuerst zu Zwo» in Oberyffel im Jahre 16 z 9 auf^ ^ ni Seiten in Quart herausgekommen. Man hat ste nachgehends französisch übersetzt, und

in den fünften Band der holländischen Reisen nach Ostindien eingerückt, wo sie 14; Seitenin Octav ausmachet. Wir haben das folgende daraus gezogen, und dieses befindet sich nichtim Holländischen. In beyden Ausgaben steht eine Karte von der Mündung des FlussesLhincheo oder Lhang chew «) mit A mwi, Oue mwi und den anliegenden Eylanden.

Der l Abschnitt.

Es wird kein Handel nach China getrieben. Ernst-haftigkeit der Mandarinen. Verrichtungen derHolländer an den Pjseadoren. Bey von Chinchew oder Chan chew- Der Vergleich mit denChinesen wird gebrochen ; durch van Meldenerneuert: auf eine Zeitlang aufgehalten. Rey-erß segelt nach Hok syew oder Hok chew; pflegtdaselbst mir den Mandarinen Unterhandlungen.

Nach Batavia werden Junten gesandt. Erneue-rung des Krieges. Die Chinesen sind miöver-gnügt- Vergleichsartikel Sie fallen die hol-ländischen Schiffe an. Der Mulden wird ver-brannt. Holländische Gegenbedruckunge». Er-neuerung des Vergleichs. Die Holländer zie-hen sich nach Tay wan. Friedensschluß. Er-bauung des Forts Zeland.

Es wird kein Obwohl der chinesische Kaiser weder Fremde in sein Reich läßt, noch ihnen hinein zu han-Handel nach h^ln verstattet: so läßt er doch seine Unterthanen in auswärtige Lander handeln, wovonhch einige fälschlich das Gegentheil berichtet haben. So bald sich ein fremdes Schiff an der

Küste zeiget, so wird es von Junten umringt, die es am Handel, an Einnehmung der Lebens-rnittel, ja an Unterredung mit jedermann, verhindern, daß es sich bald fortmachen muß.Kommen einige unvermerkt ans Ufer und landen, so bringt man sie sogleich vor den Statt-halter des Hafens oder des Eylandes, der ihnen meldet, er habe nicht die Erlaubniß, mitihnen zu handeln. Verlangen sie mit dem Statthalter der Provinz, der sich tiefer im Landeaufhält, zu sprechen: so schlägt er ihnen solches platterdings ab, und berichtet ihnen, erwolle jenem nicht einmal melden, daß sich Fremde im Lande befinden. Suchen sie an, denKaiser zu sehen: so ist die Antwort, es würde demjenigen das Leben kosten, der eine solcheBothschaft überbrächte, und alle Beamten, die darum wüßten, würden ihr« Stellen verlieren.

E> nflhaftig. Es ist gewiß, diese Leute sind so gravitätisch, als jemand seyn kann: sie zeigen sie

keit derMim- zeit mit einem ernsthaftem und sittsamern Wesen, als die alten Stoiker. Der Chinese, derbarmen. M Johann Peter Coen ä) van Horn, als holländischem Generale, Unterhandlung zu pfle-gen abgeschickt war, saß geduldig den ganzen Tag bey ihm in einer großen Halle, ohne sich zubewegen, und fast ohne ein Wort zu spreche«. Er wollte den General dadurch zum Reden brin-gen und dessen Absichten ausforschen. Coen, der eben so ernsthaft war, saß eben so stillschwei-gend, und wartete auf gleiche Entdeckungen. Als der Chinese fand, daß nichts herauszubringenwar, so gl'eng er, ohne zu sprechen, weg, und der General ließ ihn gehen, wie er gekommen war.

Coen gab die Befehle zur Unternehmung aufMa kau, im Heumonate des Jahres1622, und trug, solche auszuführen, dem Cornelius Reyerß auf, der im Treffen blieb.

Die Flotte bestund aus vierzehn Schiffen, außer zwey englischen, und in der Bay von pan--

-eraii

«) Unsere Karte ist aus Montana Berichte Er war Generalstatthalter von Batavia, und

von Bort» Unternehmung. Sie scheint Rechte- starb den Listen des Herbftmonats im Jahre >6r-.rens seine verbessert zu seyn.

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Berrichtun-

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