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Fünfter Band.
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XIV Buch VI Capitel. ZS7

keine nach den tVanillas senden sollten, welches auch auf das Brett geschrieben war. Van 1622Meldest ward zu A mwi, auf einem offenen, mit Bäumen umringten Platze empfangen. VanRechte-Jn der Mitten stund eine Art von Zelte mit sieben Tafeln darunter, die mit bis auf die . .

Erde hängenden Teppichten bedeckt waren, und an jeder saß ein Rath.

Als er sich näherte, verlangte man von ihm, er sollte niederfallen, und mit dem Kopfe Es verziehtauf die Erde schlagen, daß es alle Gegenwärtige hören könnten; welches er aber mit der ßch damit.Entschuldigung ausschlug: die Christen pflegten keinem Menschen solche Ehrerbiethung zuerzeigen. Darauf verstatteten sie ihm, sie nach seiner eigenen Art zu grüßen, welches erauch that, und darauf mit abgenommenem Hute, ihnen meldete, die Ursache seiner Ankunftsey, weil der Abgeschickte nach den piscadorcn nicht völlige Gewalt, Unterhandlungen zupflegen, gehabt hätte. Er bäthe sie, seiner Nation die Gewogenheit zu erzeigen, darumsie drey und zwanzig Jahre her angesucht hatte, und die öfters wäre versprochen, aber nieins Werk gerichtet worden, nämlich, daß die Unterthanen der großen und mächtigen HerrenGeneralstaaten der vereinigten Provinzen, das ist, die ostindische Gesellschaft, in China han-deln dürften: sie hätten zwar oft Handelsjunken zu den Holländern geschickt, dieselben aberwären mit nichts als dem untauglichen Ausschusse von Waaren geladen gewesen; er ver-langte also, die Chinesen sollten ihr Versprechen erfüllen, und gute Waaren senden, die manihnen in Silber, oder in andern Waaren, vergelten würde.

Sie versprachen wieder, den Holländern gefällig zu seyn, wenn dieselben nur die pista-- Neyerß sc-horen verlassen, und sich nach einem andern Eylande begeben wollten. Van Meldert er- gelt »achHokklärte ihnen, er habe keine Verhaftungsbefehle, diesen Vorschlag einzugehen, wollte aber ^ew.deswegen mit seinen Vorgesetzten sprechen, und ward hierauf mit vieler Pracht zurück anden Fluß geführt. Als er an die Viscadoren gekommen war, und dem Rathe seine Ver-richtungen erzählt hatte, hielt der Befehlshaber Cornelius Beyerß r ) für gut, selbst mitden Chinesen Unterhandlungen zu pflegen. Er reisete mit Mcldert ab, gieng bey A mwivorbey, und langte zu Hok syew an, welches die Hauptstadt der Provinz Chin chew K)und längst des Flusses gebauet ist. Jede sechs Meilen, wurden sie nach einem Hause desKaisers geführt und daselbst prächtig bewirthet. Die Dörfer waren nicht weiter, als einenoder zweene Canonenschüsse von einander. Das Volk arbeitete überall wie die Ameisen,und es war nicht ein Zoll Land ungebaut. Die Menge, die sich auf dem Wege, diese Frem-den zu sehen versammelte, war so groß, daß sie kaum durchkommen konnten, und oft innehalten, und thuen zu Stillung ihrer Neugier Zeit geben mußten.

Die Chinesen suchten Zeit zu gewinnen, und hielten sie einen ganzen Monat unterwe- Unterhand-gens auf. Als sie in den Vorstädten von Hok syew angelangt waren: so wies man ihnen lange» mirihre Wohnung in einem von den königlichen Pallästen an, (deren er sechzehn für so viele Wei- den Mm,da-bei- erbaut hat), der anderthalbe Meile von dem in der Stadt entfernt war. Man verstat-tete ihnen nicht, auszugehen, als wenn sie vor dem Rathe der Sieben erscheinen mußten.

Dieser meldete ihnen, ehe sie könnten Freyheit zu handeln erhalten, müßten sie die pisca-boren räumen: willigten sie hierein nicht, so dürften sie weder jetzo, noch künftig, etwas inChina hoffen; wenn sie sich aber nach Fvrmosa begäben, so wollten sie dahin und nach

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5) Van Rechteren in Beschreibung der Reifen r) Zuvor hieß es, er sey zu Ma-kau geblieben,

der ostindische» Handelsgesellschaft, V Band auf der ö) Vielmehr Fo k^en, wovon -Hok chew oder

iz! und folgenden Seite. Au chew fu die Hauptstadt ist.