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Fünfter Band.
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400 Reisen nach dem Reiche China.

16-4 ihm zu essen; gegen Abend jähen sie etwa fünfzig Junten in Feuer, die gegen die Jachtenhinunter liefen. Zwo trafen auf den Erasmus, eine hing sich an die große Segelstange,ren. und setzte solche in Feuer, daß die Flammen bis zu den Jachten hinab kam. An jeder Seite'-"-' des Schiffes waren auch kleine piroguas, die sich, vermittelst Haken, die an ihre Se-

gel befestigt waren, anhingen; die Segel waren mit Oele benetzt, und mit Pulver undFeuerwerken behängen, die in die Jacht fielen, da indessen diejenigen, die sich an Bordbefanden, noch mehr hineinwarfen; dadurch geschah der Jacht viel Schaden. Endlich abermachte sie sich los, das Feuer ward gelöscht, sie kappten die Taue, und setzten die Segel aus.Weil aber vierzig Junten auf sie herunter kamen, so würde es nicht möglich gewesen seyn, zuentrinnen, wenn sich nicht ein starker Wind erhoben hätte. Dieses gab ihnen Zeit, ihr Ge-schütze fertig zu machen, und so bald sie solches loszubrennen anfingen, wagten sich die Chi-nesen nicht naher, als eine halbe Schiffslänge, mit ihren Brandern, an sie, zündeten solchedarauf an, und zogen sich zurück. Das Volk auf der Jacht aber hielt selbige ab -r).

DerMuiden Der Mulden war auch unter Segel: das Feuer aber ergriff sein großes und oberesverbrennet. Vorderfegel. Zu gleicher Zeit legten sich zwey oder drey Feuerschiffe an, und das Schifftrieb gegen das Eyland Glan sau, wo es verbrannte. Die meisten von dem Schiffsvolkeaber, nebst den drey Mandarinen, die sich darauf befanden, wurden gerettet. Als es Tagward, so sah sich der Erasmus nach der Schaluppe um, in der sich die Abgeordneten be-fanden : er konnte aber nur dreyßig oder vierzig Segel sehen, welche Triumphszeichen wiesen.Nach diesem kam er wieder zum Groningen und Gamson, die unter dem Tempel geblie-ben waren. Den folgenden Tag trafen sie drey Kriegsjunken an, die sie mit ihrenSkückenin Brand setzten, und darauf ward Befehl ertheilet, nach den prjcadoren zu segeln.

Repressalien Den lyten Jenner im Jahre 1624, kamen sie an die Mündung des Flusses, und kra-der Hollän- sen daselbst sechzig Junken an; weil dieselben schnell hinein liefen, wurden achtzig Muske-tirer vor einer Stadt ans Land gesetzt, wo drey Schanzen, und etwa zweihundert Mannim Gewehre waren; diese feuerten auf die Holländer, bey derselben Annäherung tödteken sieihrer drey, und verwundeten neun. Sie luden ihre kleinen Canonen und feuerten solche los,mit eben der Geschwindigkeit, als die Stakisen ihre Musketen, so daß der Sieg eine langeZeit zweifelhaft war; gleichwohl eroberten die Holländer endlich die Schanze, tödteten neunund neunzig und verbrannten die Stadt. Nachgehends liefen die Schiffe in die Bay «hauten sau, wo sie einige Fischer wegnahmen, und längst dem Ufer bis an die Bay des Sie-ges liefen, daselbst viel Leute ans Land setzten, und fünfzig Ochsen wegführten. Sie beka-men gleichfalls in der Bay La mwa einige Chinesen und etwas Vieh, auch fünfzig Kühein der Bay Harlem. Den isten März giengen sie und kreuzten an den Inseln vonMakana: sie konnten solche aber, wegen des neblichten Wetters, kaum erkennen. Dieenglischen Schiffe sonderten sich von den übrigen ab, und kamen mit hundert und zwey undsechzig Chinesen, nebst tausend Töpfen Oel zurück. Sie hakten auch Befehl, auf dievon Japan kommenden Schiffe zu kreuzen, sie konnten aber keine entdecken, ob sie sichwohl sechs und vierzig Tage darnach umsahen. Den 12cm April kamen die Schiffe allewieder zu den prscadoren zurück» Unterwegens nahmen sie eine Iunke mit acht und drey-ßig

Van Rechteren am oben angeführten Orte 0) Ralappa oder Ra la pa ist der chinesischeauf der izr und folgenden Seite. Name von Jakkarra oder Baravia,