XIV Buch VII Capitel. 4°z
so kam er ihnen mit hundert und sechzig Mann zuvor. Nachdem sie einmal gefeuert hatten, r 6 2 4griffen sie zum Degen, und die Holländer wurden, mit Zurücklassung dreyhundert Todter VanRechte-auf dem Ufer, zu einer übereilten Flucht genöthiget. Sieben mit ihren Fahnen wurden . ren. ^gefangen, und man bekam auch eine Canone nebst allem ihrem Gewehre, welches sie wegwur- geMagen.fen, um nach ihren Schiffen zu schwimmen. Indeß beschossen die Schiffe das Fort, wel-ches gegentheils einige in Grund bohrte, und sechzig Mann tödtete. Dieser Sieg kostetenur sechs Portugiesen und etliche wenige Sklaven. Ein Weibsbild von den Aaffren fochtin Mannskleidern mit einer Hellebarde, und machte drey Holländer nieder.
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Den i7ten des Brachmonats im Jahre 1624 r), kamen vier holländische Schiffe vox Sie werbenden Hafen, in der Absicht, die Flotte, die nach Japan segelfertig lag, anzugreifen. Des jweyten-Königs Einkünfte waren so schlecht, daß der Befehlshaber nichts wider sie thun konnte; male geschla-daher einige Reiche ihre Vertheidigung in Kauffahrdeyschiffen unternahmen. Sie rüstetenfünfe aus, legten sich an Bord des feindlichen Admiralschiffes, verbrannten selbiges, undtödteken sieben und dreyßig Mann, worauf die andern drey Schiffe flohen. Sie nahmenauch fünfzig Vierundzwanzigpfünder, eine Menge Kugeln, etwas Geld und viele Lebens-mittel »). Dieß ist der Portugiesen Nachricht von diesen beyden Unternehmungen.
Das VII .Capitel.
Reisen des Navarette durch China, im Jahre 1658.
Aus dem Spanischen übersetzt. ' ^ '
Einleitung.
Inhalt.
Nachricht von dem Verfasser. Seine Beschrci- kungen über das Werk. Dessen Buch vonbung von China. Seme Reisen. Anmer- Streitigkeiten.
fieses Tagebuch ist aus dem sechsten Buche von des Verfassers Nachricht von dem Nachrichtchinesischen Reiche n) genommen worden. Navarette war ein spanischer Doini- vom Versas-nicaner, den sein Orden im Jahre 1646 nach den philippinischen Inseln sandte, ftr.
Weil er aber keine große Aufmunterung fand, daselbst zu bleiben: so machte er sich hinüber 'nach China, und brachte daselbst verschiedene Jahre als MissionariuS zu. Er lernte dieSprache, las die Geschichte des Landes, und belehrte sich von den Sitten und Gewohnhei-ten der Einwohner. Er brachte auf seinen Reisen in Asien und America sechs und zwanzigJahre zu. Bey seiner Ankunft in Europa, im Jahre 167z, begab er sich nach dein römi-
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/«/>err'o. > svem/>/ol 7 S 705 //e > äLr- China, die Geschichte, den Staat, die Sitten und
F,'/ss«ahl Lon ,V„?-r-ne/on ch/vffa r/e psrv'or ätte- die Religion betreffend. Kurze Beschreibung diesesce^»5 ,> ^ o/r-oe > ssf/fr- Kaiserrhums,nnd merkwürdige Beyspiele seiner Kai,
ser und Staatsbediente». Nebst einer wcitläuftigen?ol. dlaclricl, 1676. Im Englischen Erzählung vieler merkwürdigen Vorfälle und Sa-heißt der Titel r Nachricht von dem Kaiserthume cheu in andern Königreichen und verschiedener Rei-sen.