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16 < 8 Oen Hofe, bey Gelegenheit des damaligen Zwiespalts unter den Missionarien, wo ihm mit derNavarctte. Achtung, die ein gelehrter und verdienstvoller Mann fordern konnte, begegnet ward. Daraus"—-—^ kehrte er in sein Vaterland Spanien zurück, und ward in kurzem Erzbischof zu Hispaniola.
Seine Be- Die vorerwähnte Nachricht von China, ward gegen den Anfang des jetzigen Jahr.schreib»»/ Hunderts englisch übersetzt, und in den ersten Band einer von den englischen großen Samm-lungen von Reisebeschreibungen eingerückt, wo sie z8o Seiten in Folio einnimmt. DasWerk ist in sieben Bücher abgetheilt. Das erste handelt in zwanzig Capiteln von dem Na-men und Alter, der Größe und den Provinzen von China, den verschiedenen Geschlechternder Kaiser, der Regierungsart, den Gerichtscollegien und Räthen, der Pracht des Kai-sers und seinem Hofe; seinen Einkünften, Ausgaben und andern merkwürdigen Sachen inChina; wie auch von den Bäumen, Früchten, Blumen, Vögeln, Thieren, Seen, Flüs-sen, Teichen und andern Merkwürdigkeiten. Das zweyte Buch beschreibt ebenfalls inzwanzig Capiteln die verschiedenen Classen des Volks in China, die Münze und Regierungs-art, die Ceremonien der Chinesen; ihre Gebräuche, Heirathen, Beerdigungen, Sectenin der Religion, Tempel und Fasten; Nachricht von der Secte des Foe; Stellen aus derchinesischen Geschichte, die Kaiser und Großen betreffend; ihr« Verrichtungen und Reden.Das dritte Buch handelt in eilf Capiteln vom Aung fu zu oder Lonfucius; seinenSprücheck'und Meynungen, seinen im Lun su und Shu king vorgetragenen Lehren; denchinesischen Schriftzügen. DaK vierte Buch erzählet in zwanzig Capiteln die Sitkenlehrevon China, der Chinesen, wie sie ein chinesischer Schriftsteller aufgesetzt hat; Aufmunterung zur Tu-gend; von der Vernunft und dem Lichte der Natur; daß sich der Mensch auf den Himmel,und nicht auf seine eigenen Kräfte verlassen soll. Vom Gehorsame gegen die Eltern; derBeherrschung unserer selbst; daß wir mit unsern Umständen zufrieden seyn sollen; daß wirunser Herz verwahren und die Leidenschaften unterdrücken sollen; Vermahnung zum Lernen.Auferziehung der Kinder. Zufriedenheit des Herzens. Von Gesetzen und gutem Unter-richte. Von der Regierungsart im Staate und in den Familien. Höflichkeit und Gebrau-che. Von der Treue. Worte und Art zu reden. Von Freunden und Weibsbildern. Dasfünfte Buch, welches siebenzehn Abtheilungen hat, betrifft die Streitigkeit unter den Mis-sionarien, wegen des Shang ti und andern Sachen; den Ursprung und Fortgang dersel-ben ; symbolische Bücher der Chinesen und ihre Uneinigkeit. Zweyerley Lehre der gelehrtenSecte, die vorgegebene und wahrhafte. Ihre Art zu philosophiren: wie die Welt entstan-den ist; wie alles eräugt und zerstöhrt wird. Von dem berühmten Grundsätze: daß alleDinge einerley sind. Von der Erzeugung und Zerstörung. Wie die Sachen von einanderunterschieden sind; daß es kein geistliches von der Materie unterschiedenes Wesen giebt. Vonden Geistern oder Göttern, welche die Chinesen anbethen; daß sich solche alle auf ein We-sen bringen lassen. Eigenschaften des ersten Wesens. Vom Leben, Tode und dem zukünf-tigen Zustande. Die Hauptfolgerung aus dem Lehrgebäude der gelehrten Secte: die Ohn-
götterey.
fen Dazu kommen die päbstlichen Decreke und zu apostolischen MissionarinS ln China, Superior sei-Rom ausgemachten Sätze, wegen der Mission in ner Mission und Generalprocurakor am Hofe zuChina; eine Dulle des allerh, Vaters Clemens X Madrit, für die Provinz des Rosenkranzes, in denfür die Misiionarien. Spanisch aufgesetzt von dem philippinischen Inseln, vom PreLigerorden.
Ehrw. Bruder Dominic Fernande) Navarctte, 6) Sie brrreffen die Landschaften, und Inseln,Lehrer der Gotkesgclahrtheit in dem Collegio und die bey China liegen,der Universität von St. Thomas auf den Manillen,