XIV Buch VII Capitel. 4°,
göttttty. Das sechste Buch enthält in drey und dreyßig Capiteln des Verfassers Reisen: 16; 8
i) nach tJeuspanien, 2) nach Mexico und Acapulco, z) nach den philippinifthen Navarecre.Inseln. 4) Aufenthalt zu Manilla. ;) Anmerkungen darüber. 6) Mission nach Min,doro. 7) Reise nach Makasär. 8) Aufenthalt daselbst. 9) Reise nach Ma-- kau. Reisen.io) Des Verfassers Ankunft in China, n) Reise von Aanton nach Fongan. 12) Auf-enthalt daselbst, 13) Reise nach Che kyang und Aufenthalt daselbst, bis zur Verfolgung.
14) Reise nach pe king. i;) Beschuldigungen gegen die römische Religion. 16) Abreisevon Aanton nach Ma-kau. 17) Beschreibung dieser Stadt. 18) Reise nach Malakka.
19) Reise nach Madrafta patan. 20) Aufenthalt daselbst. 21) Reise nach Golkon-da. 22) Reise nach Majula paran. 2z) Aufenthalt daselbst. 24) Reise nach Su-rat. 25) Abreise nach Frankreich. 26) Aufenthalt zu Madagaskar. 27) Reise nachLissabon. 28) Reife nach Rom. 29) Einfall der Tartarn in China, zo) Nachrichtvon LJicolas Duon und dessen Sohne Aue sing oder Aoxinga. 31) Zusähe äs.
32) Ergänzung c). 3z) Anmerkung über des Jesuiten Martin Martine; Buch vondem tartarischen Kriege. Das siebente Buch enthält in verschiedenen Artikeln Decrete undSähe, die zu Rom auf Befehl der Inquisition beschlossen worden.
!Javarettes Nachricht von China ist in verschiedener Absicht sehr merkwürdig, und Anmerkun-durch und durch aufrichtig. Weil sie aber mit unzähligen Dingen, die sich auf der Missio- gen über dasnarien Zwistigkeiten und den Fortgang ihrer Bekehrungen beziehen, untermengt sind, so istdas ganze Werk sehr unordentlich und weitläuftig. Der Verfasser schweifet fast bey allenSachen aus, und bringt beständig Stellen aus andern Büchern, besonders theologischen,zu Unterstützung seiner Gedanken bey. Er scheint, die Nationen, von denen er spricht, ge-rechter abzuschildern, als die Reisenden insgemein pflegen, und beurtheilet das Verfahrender Miffionarien sehr frey. Nach der vorkheilhaften Beschreibung, die er durchgängig vonden Chinesen machet, da gegentheils die Portugiesen und andere Europäer, von seiner Religion,von ihm aufs häßlichste abgemalt werden, sollte man ihn für einen heftigen Feind der Römisch-katholischen halten, und glauben, seine ganze Absicht sey, das verdammte Verfahren dersel-ben an den Tag zu legen, und der Chinesen Sittenlehre zu erheben. Gleichwohl scheint eran allen Meynungen seiner Kirche eifrig zu hängen, ob er sich wohl überall als ein Freundder Menschheit zeiget. Er unternimmt öfters, wie er in seiner Vorrede bemerket, die In-dianer auf den philippinischen Inseln zu vertheidigen, so wie andere die in America verthei-digt haben; und verdammet überall die Grausamkeit seiner Landsleute in diesem Welttheile.
Gleichfalls wiederleget er den Jesuiten Colins und andere, die den Glauben durch die Waffenfortgepflanzt haben wollen, weil sie finden, daß ohne solche Macht überall wenige von ihnen be-kehretwerden e/), und wenn sich auch ihr Glaube feste setzet, derselbe doch bald in Abfallgeräth.
Navarette schrieb ein ander Buch, unter dem Titel: von Streitigkeiten, und be-Dessen Buchrieht sich in gegenwärtigem Werke oft darauf. Er meldet in der Vorrede, jenes Werk enk- vonStreitig-
Eee 3 halte leiten.
e) Dieß find eigentlich Anmerkungen über des Mexico, Florida, noch den philippinischen und ms»
Jesuiten Franz Lolins Geschichte von dein Fort- lukkischen Inseln sey einige Bekehrung oder Fort-gimge, den Bekehrungen und Arbeiten seines Or- Pflanzung des Christenthums ohne Beystand desdens in den philippinischen Inseln. weltlichen Arms gewesen. Ein offenbares Geständ-
«/) Lolins in besagter Geschichte »4ten Capitel niß, daß alles durch Verfolgung und Zwang ge-anf der »LK Seite saget, weder in Brasilien, Peru, schehen ist.