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Fünfter Band.
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4l2 Reifen nach dem Reiche China.

1658 Dominicaner sollten ihm einen christlichen Bedienten verschaffen; zu Rom aber gab er solchenNavar-tte. für einen geschickten Arzt aus, und verboth ihm, in§ Kloster von Minerva zu gehen, wo-^^-' von ihr General ihnen Nachricht nach China sandte.

Die chinesische Der Verfasser hielt den Befehl, die chinesische Sprache hier zu lernen, für sehr schwer.Sprache ist Er fing mit unsäglichem Widerwillen an, fand aber in wenig Monaten ein großes Vergnüg»old gelernt. daran. In zwey Jahren, die er zu Fo kyen zubrachte, kam er so weit, daß er Beichtehorte, ohne große Schwierigkeit predigte, einige Bücher las, und von Glaubenösachen redete /).

Der n Abschnitt.

Des Verfassers Reift nach Kin wha fu, in Ehe kyang, und von dar nachPe king, nebst der Verbannung der Missionarien.

Abreise des Verfassers. Bequemlichkeiten auf dem gerung von Kin wha fu. Abreise von dar. HangWege. Sie kommen in Ehe kyang. Enge chew fu. Su chew fu. Ankunft zu Pe-king.Pässe. Kin wha fu. Man stellet ttntersnchun- Falsche Erzählungen und Wunderwerke. Au-gen wider die Missionarien an, und setzet sie ins kunft zu Kanton. Bitte an den Kaiser. SeineGefängnis,. Dem Verfasser wird gelinde be- Verordnung darauf,gegner. Sein erträgliches Gefängnis;. Bela-

Abreisr des hiesigen Mifsionarien, eilfe an der Zahl, litten großen Mangel, als im HerbstmonateVerfassers. die Nachricht ankam, daß sie von Manilla Beyhülfe erhalten sollten: aber dieseBeyhülfe entgieng einmal den Seeräubern, und darauf ward alles, da es einen Fluß hin-auf gieng, von Landräubern weggenommen, ausgenommen hundert Stück von Achten, dieein Chinese versteckt hatte.

Johann polanko, ein Mönch von der Mission in Ehe kyang, gieng im Winter-monate nach Manilla über, und LIavarerre ward an seine Stelle gefetzt. Weil er nundie Sprache redete, und sein Bart gewachsen war: so ward ihm seine Reise leichter, als dieerste. Gleichwohl gieng er mit einiger Furcht fort, weil er Wein zur Messe, und die Hälftedes geretteten Geldes bey sich trug. Es grenzen zweene Christen und ein Ungläubiger mitihm, die aus dem innern Lande, und sehr gutherzige Leute waren. Den zweyten Tag kamer zu dem höchsten Berge, den er Zeitlebens gesehen hat, über welchen, und verschiedeneandere, er in eilf Tagen reiste.

Dequemlich. Alle halbe oder ganze Meilen fanden sie bedeckte Ruheplätze, die sehr sauber und be-reiten auf der waren. Mit diesen Bequemlichkeiten ist ganz China so wohl, als mit guten Wegen, ver-

^ sehen. Er sah verschiedene Tempel der Bonzas, und manche aus sehr hohen Bergen, diest schwer zu ersteigen waren, daß auch nur ihr Ansehen erschreckte. Manche waren in tiefen

Thälern, und andere dicht ant Wege. An der letztem Thüre befand sich heißer Cha, oderThee, für die Reisenden zu trinken. An einigen Orten trafen sie kleine Häuser an, woBonzas mit Bildern und eben solchem Getränke waren, und ihnen solches sehr höflich undsittsam darbothen. Wenn die Leute ihnen etwas gaben: so nahmen sie es mit einer tiefen

Verbeugung

§) Navarette auf der 24s und' folgenden S. Grade, zehn Minuten, acht nnd vierzig Secunden;

«) An der Grundschrift, Bin hoa, wie es die die Länge drey Grad, zwey und zwanzig Minuten,Portugiesin schreiben. In der Jesuiten Karten: sieben und zwanzig Secunden. Beyde aus Obsek-«in wha fu. Die Breite ist neun und zwanzig vationen.