XIV Buch VIII Capitel. 445
schöner, besser bebaut, und voll Meyerhöfe ist, deren keiner über fünfzig oder hundert Schritte 16 8 8von einander liegt. Eine Seemeile vom XVang ho, trafen sie einen großen Damm mit le LoMte.einer Art von hölzernen Brücken an , die an einem Orte von Pfeilern und Steinen acht Font äne/. ,bis zehn Fuß hoch unterstützt ward. Sie ist dreyhundert Schritte lang, und mit Quader-stücken sehr schön gepflastert. Nachgehends setzten sie über einen Canal, der gerade fort mitdem gelben Flusse parallel streicht und in solchen fällt. Sie bemerkten auch drey großeandere Damme in der Ebene, welche die Wege zu verschiedenen Städten sind.
Bisher hatten sie auf ihrer Reise keine. Heerden von Schafen oder ander Vieh ange- Vieh undtroffen. Doch sahen sie in Menge weiße Ziegen und schwarze Schweine, einige Kühe und Einwohner.Büffel,auch viel kleine Maulthiere, Esel, und elende Pferde, deren man sich ordentlich zumReisen bedienet, aber unter allen war nicht ein einziges nur mittelmäßig schönes. DasVolk ist so zahlreich, daß auch das so fruchtbare Land nicht Unterhalt genug für Menschenund Vieh giebt. Die Häuser und Gasthöfe zur Beherbergung der Mandarinen, nach-dem man von llVhay ngan weg ist, sind aus Schilf und Erde gebaut und mit Strohe be-deckt: vom whang ho erhebt sich das Land bis nach pe kmg, welches aus dem Laufeder Flüsse erhellet.
Den i8ten reisten sie eilf Seemeilen nach Su tssen hyen, über ein flaches gebautes HoheWegeLand, das mit verschiedenen breiten hohen Wegen versehen war, die ordentlich zehn bis oderDäme.zwölfFuß hoch, oben zwanzig oder dreyßig breit sind, dazu noch zehn oder fünfzehn Fuß vonden Abläufen kommen. Diesen ganzen Tag reisten sie neben einem kleinen aber sehr tiefenund strengen Flusse. Er ist sieben oder acht Schritte breit, und tragt ziemlich große Barken.
Erscheint auf drey oder vierhundert Schritte weit, mit dem llVhang ho parallel zu gehen,und ist vermuthlich das, was sie den Abend zuvor für einen durch Menschenhände gemachtenCanal ansahen. Das Land daherum ist alles morastig, trägt aber doch häufige kleineBäume wie Birken F).
Sutssenhyen steht auf der rechten Seite des whang ho /ss, auf einem Boden, der Su chensich nach und nach erhebt. Es hat zwo Vorstädte, deren jede der Stadt selbst vorzuziehen ist. hyen.Unweit der zerfallenen Mauern, sahen sie eine Art von Pallaste, der nur unlängst zu Ehrendes Kaisers Rang hi erbaut war, der auf dem Wege nach Su chew, durch diese Stadtgegangen ist. Der vornehmste Theil dieses Gebäudes ist ein länglichter viereckichter großerSaal, auf allen Seiten offen, mit doppelten Dächern und mit gelben überfirnißten Zie-geln bedeckt.
Der hohe Weg geht nicht weiter, als bis nachSutssen, welches sie denkten verließen.
Eine halbe Seemeile darunter fanden sie sieben flache Brücken, eine nach der andern, jedeetwa hundert Fuß lang, auf Pfeilern oder kleinen Mauern von Ziegeln getragen, mirgroßen Geländern auf beyden Seiten, und Triumphbogen aus Holze, an jedem Ende. DieseBrücken liegen in einer geraden Linie, und gehen über verschiedene Canäle, welche eine Artvom Labyrinth machen. Unter ihnen ist die neunte noch größer, aber nicht so artig gebaut.
Das Land ist schwärzlich, hart und öde, und die Häuser sind nur mit Erde und Strohe gebaut.
Den aasten reisten sie nur sechs Seemeilen nach Hörig rva pu einem großen Dorfe. ProvinzSie sagten, es liege in Shan tong, ob wohl andere versicherten, diese Provinz singe sich Shantong.
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