XIV Buch IX Capitel. 46z
begleiteten ihn, bis ans Ufer, und hatten daselbst eine Tafel, mit einer Mahlzeit, nach der 16 8 8Landesgewohnheit, zum Abschiede zurichten lasten. Er kostete nur ihren Wein, damit sie nicht Fontäne/,denken sollten, als verachtete er ihre Höflichkeit. ' "
Den 6 ken speisten sie zu I chin hyen. Unterwegens fanden sie fünf Dörfer, einigemit Erde ummauert, und andere mit Ziegeln. Von hier giengen sie in einem hohlen Wege,wo verschiedene Karren, die einander entgegen kamen, nicht fort konnten. Die Chinesenentrüsten sich bey solchen Vorfallen niemals, sondern stehen einander gelassen bey. Sie hattten die Berge allemal rechter Hand.
I chin ist m dem Landstriche von ping yang fu. Die Mauern sind von Erde, Jchin hyen.mit Ziegelbrustwehren. Unweit der Stadt sahen sie verschiedene Gräber. Das ganze Landist angebauet; sie konnten aber hier kein Fleisch zu kaufen bekommen, weil der Statthaltersolches zu verkaufen verbothen hatte, in Hoffnung, durch diese Art von Fasten, Regen zuerhalten. Die Chinesen aßen damals nichts, als Reiß, Hülsenfrüchte, und andere lebloseSachen. Die Mandarinen haben Hühner in ihrem Hause, welche sie zurichten lassen.
Gleichwohl wird bey allem dem, ingeheim Fleisch verkauft; denn zuAyang chew, woeben dieses Verboth geschehen war, hatten sie Fleisch genug, und so wohlfeil, als zu an-derer Zeit.
Drey Vierthel Meilen unter I chin giengen sie den ?ten zwischen die Hügel, welche alle Angebauteangebaut waren. Der Hinaufweg ist höckericht. Jeder Zoll von ihnen ist angebaut und Berge,besäet, selbst die Abstürze nicht ausgenommen. Unter ihnen ist eine Ebene voll Dörfer undBäume. Sie fanden auf diesem Wege Volk in Menge, und sahen nach Westen, Süden,und Osten Berge, die einen halben Kreis machten. Sie speisten in einem großen Dorfe,eine Seemeile von Lew hu §). Sie hatten noch über andere Berge zu gehen, die steinigtsind, wie auch das Land, außer in einigen Thälern, ungebaut ist. Sie trafen verschiedeneEsel und Maulthiere an, die irdene eisenfarbene Kessel trugen. Dieß ganze Land ist arm,und der Weg beschwerlich. Das Nachtlager war in einer Burg lVan chay.
Den 8 ten rückten sie in ein Thal, zwischen zween Bergen, durch einen steinigten abervollkommen ebenen Weg, und kamen nach einer kleinen Stadt, Tsln shwi hyen, mit Tsin shwiZiegelmauern, am Fuße eines Berges. Als sie von solcher weggiengen, fanden sie zwcenc hyen.Thürme, einen rechter, den andern linker Hand, auf den Gipfeln der beyden höchstenBerge, wie auch einige Dörfer längst dem Wege, in deren einem sie speisten, vierzig Livon N?an chay. Das Essen ward in irdenen Schüsseln aufgetragen, die aber nicht so feinwaren, als die holländischen. Vorerwähnter Berg ist sehr beschwerlich, und für Lastwagenunwegsam. Der Weg ist an einigen Orten so schmal, daß sie Gefahr liefen, die Abstürzehinunter zu fallen. Sie brachten eine Stunde zu, ehe sie darüber kamen. Diese Gegendensind nicht angebaut. NachgehendS waren die Wege eben, das Land gebaut, und sie gien-gen
Es ist nicht erwähnet, wie tveit dieser Platz von tz?an chay ist.
weg nach Nanking.
Die Gegenden find durch Beobachtung der Sonne bemerkt. -
6 May. von Ayang chew nach Tjm shwi hyen
Jchin hyen, Ost. - 6 o Li. 8 May. Landgut, Südost - - 40LÜ
7 May. Großes Dorf, Ostsüdost 40 Lew tswen, Flecken, Süden 40
wan chay, ein Fl. Südost 42 Fort-