Band 
Fünfter Band.
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475
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XIV Buch X Capitel. 47;

kung Meistens die wichtigste Hinderniß bey der Bekehrung dieser Leute ist, weil sie sonst von 16 9 zihrer Religion kaum einige Kenntniß besitzen, und ihre Lebensart nur aus Noth gezwungen Borwer.angenommen haben /). ' ^ '

Den -ten langten sie zu NAn chang fu, welches die Hauptstadt von Ryang ft ist, Nan changan, und fanden daselbst eins von den kaiserlichen Barken, die so groß als Schiffe, auch ge- fu.malt und vergoldet sind; diese sollte sie über den Fluß führen F). Sobald sie hinüber wa-ren, zeigte sich der Unterkönig mit sechs andern von den vornehmsten Mandarinen, lud sie ansLand ein, und führte sie in ein artiges Rong quan am User. Als sie mitten in den zweytenHof kamen, so sielen der Unterkönig und seine Gesellschaft, der großen Halle am Fuße dergroßen Treppe gegen über, auf die Knie, wendeten sich gegen die Missionarien, und erkun-digten sich feyerlich nach des Kaisers Befinden, welches niemand, als Bediente von diesemRange, thun darf. Tong lauya antwortete, Seine Majestät wären vollkommen wie-der hergestellet.

Hierauf stunden der Untertänig und die Mandarinen auf, und er ließ sie in die Halle Dewirchunggehen, wo zwo Reihen Armsessel gegen einander über stunden. So bald sie sich gesetzthatten, brachte man Schalen mit Thee nach der tartarischen und chinesischen Art, welchermit Ceremonien getrunken wurde, worauf sie alle zur Mittagsmahlzeit giengen, die amEnde der Halle zubereitet war. Weil diese Bewirthung zum Theile nach der tartarischen,zum Theile nach der chinesischen Art geschah, so blieben die beschwerlichen Ceremonien beyden chinesischen Gastereyen weg.

Nach der Mahlzeit führten der Unterkönig und die Mandarinen sie nach dem Ufer, auf ihr An-wo leichtere Barken />) bereit waren, um ihre Reise zu beschleunigen. Eine war für denTong lau ya, die andere für den Lonraney, und die dritte für die andern beyden Missro-narien. Längst dem ganzen Wege, den sie jetzo auf dem Wasser nahmen, befanden sicham Ende jeder Seemeile Tang oder Wachthäuser, in denen gemeiniglich acht oder zehnSoldaten sind.

Den 6ten speiseten sie zu Chang shu, welches ein berühmter Handelsplatz zu Spe- Chang shu.zereyen und Arzeneykräutern ist. Diesen Tag und die folgenden, giengen sie durch einigeStädte, rückten aber nur wenig fort, weil alle Augenblicke Untiefen vorkommen; sie sahennichts merkwürdiges, und giengen beständig zwischen unbewohnten und unangebauten Ber-gen fort, die in zwo Parallelreihen lagen. Zu Ri ngan fu, befand sich eine Kirche un-ter der Aufsicht von Franciscanern. Zu N)an ngan hyen, wo sie den uten anlangten, er-zeigte ihnen der Thi hyen oder Statthalter, der nur dem Namen nach ein Christ war,keine Höflichkeit r).

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Lyang, der in den See Poyang fällt, welcher L) Siehe derselben Beschreibung auf der 4Z7 S.nordwärts mit dem Ryang zusammenhängt. ») Vielleicht weil seine Frau war bekehrt worden.

Fortsetzung des Weges von pe king nach Ran ton.

; Aug. Fong ching hyen - 10 Seem. n Aug. wan ngan hyen roSeemeil.

6 Lhang shu - 6 12 Lyang kerv - n

9 Ringanfu - 24 iz New ching i - z ;

10 Tayhohym - 12

Fort-