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Fünfter Band.
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486
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Gemelli

Lareri.

Nan kyanghyen.

Wan nganhyen.

Tiykohyen.Kt ngan fu.

Lijhwlhyen.

Arten zufischen.

486 Reifen nach dem Reiche China.

Dominicaner» und Augustinern. Das Geld, das sie am Ende eines Jahres ersparet haben,wenden sie zur Erbauung neuer Kirchen und zum Ausputze der alten an. Obgleich die Jesuiten inpe king,Ranchewfu und andem Städten Einkünfte von Häusern und Ländereyen haben,so leben sie doch sehr sparsam, wenn sie nicht ordentlich aus Portugall Zuschuß bekommen.

Nan ngan fu, die erste Stadt, auf die man in der Provinz Ryang si kömmt, istmit Bergen umgeben, und liegt zur rechten Hand des Flusses; sie hat auch, ohne ihreVorstädte,eine Meile in der Länge. Auf der andern Seite sind viele Dörfer. Die Häuser sindvon Steine, Ziegeln und Holze, niedrig und schlecht gebauet, die Straßen enge,und die Kram-läden nicht sehr reich, ob gleich zu Lande und Wasser, ein starker Handel getrieben wird.

Den i 2 ten verließen sie L77an ngan fu, und giengen in einem Boote den Fluß durchBerge hinunter. Den rgten langten sie zu L^an kang hyen, und den i6ten zu Ran chewfu an, wo sich, wie in allen andern Städten, sehr alte Thürme, pau-ta genannt, wieauch auf den Hügeln und Bergen befinden. Sie sind sechs - oder achteckige, hundert undzwölf Fuß hoch, und endigen sich oben in einem langen Steine, der eingehauen ist. Derhiesige hatte neun Stockwerke, und in einem jeden sechs Fenster. Einige Chinesen sagen,sie wären zu Wachthürmen gebaut, andere, sie wären zu Observatorien angelegt; Gemelliaber hält sie nur für einen Zierrath, weil sie ordentlich an den Thoren und den Hineingehen-den im Gesichte sind. Die Jesuiten haben hier eine kleine aber wohl ausgezierke Kirche.

Den i?ten segelten sie einen Fluß voller Klippen hinunter, und kamen den >8ten nachLVan ngan hyen §), einer ummauerten meist viereckichten Stadt, die fast eine Meile imUmkreise hat, und rechter Hand liegt.

Den igten sahen sie linker Hand Tay ko hyen, eine ummauerte Stadt, eine Meilelang, mit zweenen Thürmen an den Seiten, und einem andern eine Meile davon.

Den 2 osten langten sie zu Ri ngan fu an. Gregor Ibanez, ein Franciscanerund MiffionariuS, hatte hier ein Haus und eine kleine Capelle. Die Stadt liegt linkerHand des Flusses, ist groß, und mit der südlichen Vorstadt eine Seemeile lang. Es gehteine gute Mauer um sie herum, und die Straßen und Kramläden sehen nett aus. DerChin hyen oder Statthalter hatte verbothen, die Bilder anzubethen, r) und nur vor wenigTagen fünf Bonzen prügeln lassen, da ein anderer hatte einen ganzen Tag im Sonnen-scheine knien müssen, weil sie von ihren Götzen nicht, wie sie sich rühmten, hatten Regenerhalten können «).

Den 2 isten ließen sie Ri fhwi hyen x), eine gute ummauerte Stadt rechter Hand,und den Tag darauf Rya kyang hyen auf der Linken. Hier fängt sich eine lange Maueran, die von Süden nach Norden, vier Meilen über unbewohnte Berge, auf denen auch keineBäume sind, geht. Vermuthlich hat man sie in Kriegszeiken, zu Verwahrung des Vie-hes, gebauet. Auf dem Flusse befinden sich unzählig viel Boote, zu allerley Lasten, denn siesind nur aus groben zusammen gehängten Brettern, gemacht, unten weit, und mit müh-sam gespaltenen Röhren bedeckt, aus denen sie auch Segel, Tauwerk und Mäste machen.

Jedermann ist hier beschäfftiget, seinen Unterhalt zu Wasser oder zu Lande zu erwerben.Außer den europäischen Arten, zu fischen, haben sie verschiedene ihnen eigene; z.E. sie machen

in

r) In der Grundschrift Guan gan xien. X-) Zn der Grandschrift Riscbitt yxien.

r) In der Grundschrift Götzen. 7) Z„ der Uebersehung Shia kmn M.

«) Gemelli auf der rsz und folg. Seit».