Band 
Fünfter Band.
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506
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Z26 Reisen nach dem Reiche China.

,60? Das Nachtlager war zu Syau chi kue, am Ryang ho, welches der größte Fluß in ChinaGemelli ist, und Hu quang von Ryang si scheidet. Die Stadt ist klein, ohne Mauern, aberLareri. volkreich, und hat gute Läden.

'-"-^ Den aasten setzten sie über den Ryang, welcher daselbst etwa zwo Meilen breit ist; sie

bezahlten zwanzig Tfyen oder weniger, als drey halbe Pence, für jedes Thier, aber nicht fürdie Leute. In dem dasigen Zollhause, werden nur Packen, aber keine Bagage der Reisen-den durchsucht.

Von dar reisten sie nach der Stadt Ryew kyang fu «), die auf der andern Seitedes Flusses liegt. Die Mauern haben gegen acht Meilen im Umkreise: es sind aber mehrFelder als Straßen innerhalb derselben. Die Vorstadt ist drey Meilen lang, volkreich undvoll guter Kramläden. Zwischen beyden befindet sich ein großer See, von welchem ein klei-ner Fluß abgeht.

Sie speisten zu Tong ywen i x), welche Stadt zwischen den Bergen liegt. Es istunglaublich, was für eine Menge Fische in den Flüssen und Seen auf diesem Wege gefan-gen wird; daher die Gastwirthe für zehn Tsien, ein Bette, und eine bessere Abendmahlzeitvon Fischen geben, als sie vom Fleische liefern würden.

Tengan Den azsten giengen sie immer noch unter Bergen fort, und ruheten zu Uschimm.

hyen. Sie giengen durch die kleine Stadt Te ngan hyen, die zwar zum Theile vom Volke ent-blößt ist, aber doch noch was gutes hat, und kamen des Abends nach Nr nan pu.

Den 24sten reisten sie über fruchtbare Ebenen und angenehme Hügel, nach der StadtStn kyen hyen ^), die zwar von einem großen Umfange, aber zum Theile unbewohnt ist,und nichts merkwürdiges enthält. Sie giengen über den Fluß, der eine Meile breit ist,in einem Boote, und speisten in der Stadt Saniaru r), wo sie wieder, umsonst, überden Fluß gesetzt wurden, weil das Land die Bootsleute bezahlte. Das Nachtlager warzu Rowha.

Ankunft zu Den Tag darauf reisten sie dreyßig Meilen, und kamen alsdann nach Nan chang fu.Nan chang Der Verfasser war vier und dreyßig Tage auf dem Wege von pe krng gewesen, und hatteku» in dieser Zeit drey tausend zwey hundert und dreyzehn Li zurücke gelegt. Die Stadt ist ganz

von dem Flusse umringt; daher er in einem Boote übersetzte, und seine Herberge in den Je-suiterhause nahm, deren Superior sich damals zu Ranton befand, dergestalt, daß er denWeihnachtstag zu Hause zubrachte, ohne einmal Messe zu hören, weil kein Geistlicher vor-handen war. Nach-

») Zu der Karte; aber beym Gemelli: Riukya fu.

In der Grmidschrift: Tun jueny.

7) Das scheint die in der Karte so genannte

Ryen chang hyen zu seyn; denn auf dem Wegebefindet sich kein ander hyen, und sie steht in derWeite vom Flusse.

r) Vielleicht ist dieser Name falsch geschrieben;» denn

zorcierzung vesWeges von Peking nach dran chang fu.

Provinz Ryang si'. Zu Wasser von Nan chang fu nach

Ran ton.

26 Dec. von Nan chang fu nach

Geremi - zo Li.Chan gu tu, kleine Stadt 50

Fort-

22

Dec. Tong ywen i -

6c> Li.

2Z

Nr nan pu - -

90

26 Dec.

24

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2?

Nan chang fu

zo

27