XIV Buch XIV Capitel. ZZ9
Endlich kamen sie nach VIan chang fu /), der Hauptstadt von Rpang si. Die 172sStadt ist groß, und wohl bewohnt. Sie hak etliche schöne Straßen. Der Fluß, der sie Gaubr'k.umgiebt, und mit Barken bedeckt ist; die Landungsplätze, die sich längst des Flusses hin stre- ^ ^
cken; die Gärten, welche in Erderhöhungen eingetheilt sind; und die Palläste an dem Hafen, gan fu-
diejenigen, die in kaiserlichen Geschäfften reisen, zu beherbergen, geben eine sehr angenehmeAussicht. Die Breite ist acht und zwanzig Grad, fünf und dreyßig Minuten, und dieLänge etwas weniges westlicher F), als pe king />).
Den ?ken des Hornungs verließen sie LTIan chang, und den Weg nach pe king zuLande, setzten aber solchen zu Wasser fort, und kamen den uten nach Ryewkyangfu,nachdem sie vier Seemeilen zu Lande gereist waren. Dieß ist eine große Stadt vom erstenRange, an der Südseite des Ryang, mit Ringmauern, aber fast wüste, in neun undzwanzig Grad, fünfzig Minuten Breite. Die französischen Jesuiten haben eine Kirche hier.
Sie liegt vier Seemeilen von dem See Po yang, durch den sie hieher kamen.
Dieser See, der viel angenehme Inseln enthält, entsteht aus verschiedenen großen See Poyanz.Flüssen. Unterschiedliche Städte und Dörfer zeigen sich auf seinen Ufern; unter andernVkan kang fu auf der Westseite, welches nur eine elende und schlecht gebaute Stadt ist.
Sie erstrecket sich von Südost nach Nordwest sechszehn Seemeilen, und ist fast vier breit,aber unweit Vlan kang zieht sie sich auf zwo zusammen. Zwischen dieser Stadt, undAyew kyan, sieht man den berühmten Berg La shan, wo, wie gesagt wird, dreyhun-dert Tempel, und unzählige Bonzen sind.
Den izten giengen sie auf den Ryang zu Schiffe, und langten den Tag darauf zudVhang cherv fu, in Hu quang, an. Gleich wie sie dahin kamen, erhob sich ein hefti-ger Sturm, auf welchen eine strenge Kälte folgte. Die Berge waren mit Schnee bedeckt,und die Sümpfe zugefroren, ob sie sich gleich in der Breite von dreyßig Grad, sechs undzwanzig Minuten befanden. Dieses hielt sie fünf Tage da auf; nachdem giengen sieweiter nach Han kew, von dar zu Lande durch Ho nan beyRap fong fu vorbey zu gehen,um Untersuchungen, wegen der letzthin daselbst entdeckten Juden anzustellen. '
Von Ryeng kyang r ) nach Vu chang fu, der Hauptstadt von Hu quang, sind Du chang sie.die Ufer, wegen der schönen ebenen Städte und Dörfer, die sich längst denselben zeigen, sehrangenehm. Vu chang gegen über, am Munde des Flusses Han, liegt Han kew. LinkerHand befindet sich die Stadt Hon yan ä).
Vu chang, Honyan, und Han kew, machen den größten und einen von denwichtigsten Plätzen in China zusammen aus. Bey Erblickung der erstaunlichen Menge vonBarken, deren einige so groß als Schiffe sind, und der unzähligen Leute, die beständighin und herfahren, sollte man glauben, das ganze Reich sey da versammlet. In den Lädenvon Han kew findet man alle Arten von Arzeneywaaren und Krautern.
. Sie verließen diesen Ort, den 6ten Mär;, und reisten durch ein sehr wohl bevölkertes Wege vonund genug fruchtbares Land, welches aber keine merkwürdigen Städte und Dörfer hatte.
Pyy 2 Nach
L) Gaubil auf der »7 und folgenden Seite. ä) Französisch Hom'an. Ist unstreitig mit-Han') Äst vielleicht ein Fehler für Ryew k/ang. yang fu einerley.