Band 
Fünfter Band.
Seite
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Reisen nach dem Reiche CKLna.

,722 unter einem Tang pu, nachdem sie durch eines von den schönsten und volkreichsten Län-Gaubil. dern in China gegangen waren, welches das, das sie des Tages zuvor gesehen hatten,'—^— weit übertraf.

Shaw chew Den zten speisten sie zu Tstn ywen hyen , und fanden die Breite drey und zwanzigst,- Grad, fünf und vierzig Minuten. Den raten giengen sie bey Shaw chew fu vorbey, und

langten den i6cen zu V7an yong fu an, wo zwo Brücken über zweene Flüsse gehen. Sieliegt in fünfund zwanzig Grad, siebenzehn Minuten Breite, und zwey Grad vier Minutenöstlicher, als Ranton. Das Land ist, auf drey Seemeilen weit von Tjyn ywen hyen,steinigt, bergicht, und schlecht bewohnt. Der Fluß hat viel Krümmungen, und es istschwer hinauf zu schiffen.

Sie giengen hier ans Land, und wurden sechs Seemeilen weit nachVlan gan gebracht.In der Mitte des Weges ist der hoheBerg Me lin. Ein großesStadtthor theilet Duang tongvonRyangst. Der Weg von einerSkadt nach der andern ist steil und enge, aber wohl gepflastert,und eigentlich ein Damm. Der Verfasser hat keine Straße zu Paris so voll Leute gesehen,als dieser Weg voll Güter und Reisende war, die aus verschiedenen Provinzen ankamen.

Den i9ten giengen sie zu L^lan gan auf einen Fluß, der unweit der Stadt entspringt;von dar windet er sich sehr durch die Berge, und kömmt nach Ran chew fu, wo ihn ver-schiedene Ströme aufschwellen, und zu einem wichtigen Flusse machen. Seine Ufer sind,außer der Stadt Nan kang hyen, vierzehn Seemeilen Nordost von Nan gan, nochmit verschiedenen artigen Städten und Dörfern geziert.

Kanchew fu. Ran chew fu selbst, ist die zweyte Stadt von Ryang st. Sie liegt in fünf und

zwanzig Grad, zwey und fünfzig Minuten Breite, und zwey Grad etliche Minuten östlicher,als Ranron. Sie hat gute Mauern, schöne Straßen, prächtige Palläste, und einenweiten Umfang. Sowohl die spanischen Franciscaner, als die portugiesischen Jesuiten, ha-ben jede eine Kirche daselbst.

Drey Seemeilen davon, gegen Norden, sind die Ghe po tans -), das ist, gewisseKlippen, die den Fluß bedecken. Ueber zwo von ihnen zu kommen, ist sehr viel Geschick-lichkeit nöthig, und bey hohem Wasser ist die Ueberfahrt sehr gefährlich. Die Chinesenthun bey dieser Gelegenheit Gelübde. An dem Anfange dieser Klippen ist ein Tempel, undwo sie aufhören, wieder einer gebaut, wo die Bonzen von allen VorbeyfahrendenAllmosenfordern, und Verzeichnisse von solchen Schiffleuten vorweisen, die durch dieses Mittel sinderhalten worden.

Sieben Seemeilen weiter, und zwölf Nordwest von Ran chew, liegt Van ganhyen, eine Stadt von sehr angenehmer Lage. Hierauf kömmt man in ein schönes frucht-bares Land, voll Städte und Dörfer. Z. E. Ri gan fu, eine Stadt vom ersten Range;Tay hyo, Rye shwi, und Hya kyang, Städte vom dritten Range; Ran shew,eine große Burg, wo man alle Spezereyen von China findet; und Fu shin, eine starkeHandelsstadt.

Endlich

e) Neuhof sehet sie ein großes Stück WegeS nach der englischen Art zu schreiben klan sban fu.weiter von Ran chew fu. Der Jesuiten Karten sehen solche sechs und

^ ^n der Grundschrtfk Nan chanfou, daSist dreyßig Grad/ drey und vierzig Minuten.