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Fünfter Band.
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Reisen nach dem Reiche China.

1720 „ Sr'e können in den Privathäusem der Gläubigen in China verstatten, daß man

tNenabar- „ Bretter und Papier nur mit dem Namen des Verstorbenen habe, denen eine gehörigeba- „ Erklärung beygefügt ist. Sie sollen besorgt seyn, daß Hiebey kein Aergerniß gegeben,^Erläubre^ » und aller Aberglaube vermieden wird.

Gebräuche. „ Sie können alle chinesische Gebräuche wegen der Verstorbenen dulden, die bloß au-„ Herlich sind, und weder Aberglauben noch Verdacht haben.

„ Man mag demConfucius eine bloße äußerliche Verehrung erzeigen, auf die Tafel,„ die seinen Namen ohne einige andere Charaktere oder eine abergläubische Aufschrift enthält,,, soll auch eine gehörige Erklärung gesetzt werden. In diesem Falle soll es erlaubt seyn, vor„ einer solchen Tafel, lichter anzuzünden, Weihrauch zu brennen, und als eine Dblarion„ Speisen vor sie zu setzen.

„ Vor den solchergestalt beschaffenen Tafeln, können Kniebeugungen und Niederfallen„ zur Erd« verstattet werden, wie auch vor den Gräbern, oder den Leichnamen selbst.

„ Sie können die bey den Leichen eingeführten Gebräuche, Lichter und Räuchwerk, bey» dem vorerwähnten Niederfallen anzuzünden, verstatten.

„ Sie können verstatten, daß Tafeln mit Confeck, Früchten, und allen Arten von ge-„ wöhnlichen Speisen vor die Gräber der Verstorbenen gesetzt werden, und über solche die„ Tafel unter vorerwähnten Bedingungen mit der erforderten Erklärung gestellt wird: daß„ alles eine bloße weltliche Ehre und Ehrfurcht >-) gegen den Verstorbenen sey,„ ohne weiter einige abergläubische Gebrauche zu beobachten.

„ Ferner kann vor der Tafel die ehrerbierhige Handlung Robeu genannt, den ersten»> Tag des Jahres, oder andere Tage, die durch die Gewohnheit dazu sind bestimmt wor-„ den, vorgenommen werden.

„ Endlich können sie auch verstatten, daß vor besagten Tafeln Lichter angezündet und„ Räucherwerk verbrannt werde, nur mir Beobachtung der vorgeschriebenen Bedingungen.„ Eben dieses kann auch vor den Särgen geschehen, wo sie auf vorbeschriebene Art Speisen„ hinsetzen, auch sich, mit vorerwähnter Vorsichtigkeit niederwerfen mögen,,.

Unterzeichnet: L. Alexguörium et be^mus Apoliolicus.

Die Mond«, Man sieht bey Durchlesung dieses Aufsatzes leicht, saget der Journalist«, daß der rö-rmeir stiid zu-mische Hof; allen allerley zu werden, den chinesischen Neubekehrten, alles verstattet,»rüdem was man ihnen nur verstatten kann, bloß die Erlaubniß ausgenommen, zugleich Christenund Heiden zu seyn.

Der Mandarin Li pin chung schien mit dieser Erlaubniß sehr wohl zufrieden zu seyn, nahmsie nebst der Abschrift des Schreibens zu sich, und begab sich so gleich nach Hose, wo fastalle Europäer ihre Uebersehung mit äußerster Ungeduld erwarteten. Sie singen sogleich an,an selbiger zu arbeiten, und sobald ein Absatz zu Ende gebracht war, las ihn der Verschnit-tene G:n fu. Alle gegenwärtige Mandarinen erklärten sich, sie zweifelten nicht, derKaiser würde mit allem, was der Pabst zugestanden härte, völlig zufrieden seyn. Aberwer wird siches glauben? Joseph Suarez, ein Jesuit, der ein ärgerer Heide war, alsdie Chinesen selbst, schämte sich nicht zu gestehen, daß er anderer Meynung sey.

,, Gelassen,

z) Des Konfucius und dergleichen, per uns certs onclls e pieta vcrls i äeüwti.