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zierlichen schaale, jaule und köwen / aus welchendas waffer springet. Auf dem Herren - marcktsiehet gleichfalls ein schöner brunn , auf welchemkünstlich gemachte bikder zu sehen, item, nochein anderer schöner und zierlicher brunn ist aufdem neuen da»/ worbey etliche wohl-xropor-rionirtc bikder, so verschiedene lugenden vor-bilden. Das gitter dieses brunnens ist sehrkünstlich gemacht. Die gemeine körn - und Zeug-häuser find mit Proviant und Munition zur gnü-ge versehen. Das zeug-hauß hat s. gewölber,und ist jedes ic>o. schritt lang, dariun eine grosseanzahl stücke aufbehalten , und daraus 50000.mann mit Waffen können versehen werden. In-er kunst-kammer stehet ein orgel-geschütz / auswelchem man aus einmal 40. schüsse thun kan.Alle thürne um diese stadt sind mit grossen undkleinen stücken besetzet, dergleichen auch dasschloß, so man insgemein die vestung nennet,welche auf einem zimlich hohen Hügel lieget, fürdie Kayser bestimmet, wann sie sich zu Nürnbergaufhalten, allwo der treffe brunn, die Waffendes beschreyken zauberers von Gallingen - undder tritt seines Pferdes, mit welchem er überden stadt-graben gesprengt seyn solle, so auch al-lerhand kunst-reiche gemählde zu besichtigen.Ein theil dieses schloffcs bestehet aus einem Pro-viant-Hanse und stall. Die stadt ist schier mit-ten in Teutschland, sie hat fürtreffliche xrivileZia.und werden allda die Reichs - kleinodien , alsrron / scepter, Reichs- apffel, manttl, küyserR 5 Carls