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bewohnet, daß man darinnen , und in der stadtmehr als eine Million menschen rechnet. Danndie Häuser sind zum theil 6. gaben hoch, und derenLacher meistens auf Italiänisch , flach gcbauet.Die kcller sind tieff, alle mit schwibbögen gewöl-bet. Aus dem untersten keller gehet eine röhre,bis oben in die höhe , dadurch man die lnfft vonder gaffen aus-und einlassen kan. Die kayserlicheleüäenL, so man die alte bürg heiffet/ ist ein sehrwcitläufftig gebäu, und hat liebst den Wohnungenfür die Käyserl. Herschafften, undhofstatte, auchdie Reichs-Cantzeley , welche jetzo von neuemgebaut wird, ihren sitz darinnen. Vor der stadtist auch ein Käyseri. pallast, die neuer^vorire ge-rannt, in derkcopoid-siadt, worinnen der Käyserdes Sommers über zu reüciiren, wie auch biswei-len auf denen nahe - gelegenen lust - schlossern,Laxenburg und Ebersdorff sich zu äiverrirenpfleget. Der jetzige Löblich regierende RömischeKäyser ist e^LOUU8 VI. gebohren den i. QKobr.unno iSss. war den ir. 8eptenibr. 2NQO 170;.zum König von Spanien, unter dem namenL^LOI^I III. cieclLvirt: ^nno 1711. in s^ranck-furt zum Römischen Käyser erwehlet und gecrönt:woraus LNUO171 r. den rr.^laji, die Ungarischerrönunq zu Preßburq erfolget ist. Unter denenso vielen vortrefflichen pallasten, so daselbst seyn,übertrifft des fürstcn , Johann AdawS von Liech-tenstein, wie auch jetzo des printzenLuZemi vonSavopen, die andere alle an kostbarkeit und pracht.Was die kirchen anbelangt, so ist der dom zu St.
Stephan,
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