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Zweybrücken. Ist die chaupt-stadt des für-stenthumsAweybrücken- allda ein feines schloß zusehen. Stadt und landschajft gehörte dem königein «Schweden, der auch einen Qouvcrneur daselbstgehalten / nach dessen tod hat es sein nächsterPfaitz-graf Quüav 8arriuel, gebohrcn den r.
1670. wiewohlen nicht ohne Widerspruch vonChur-Psaltz/ in besitz genommen.
Zwezen. Ein kleiner ort. und Commenkhur-Hof/ eine halbe stund von Jena; ist der sitz derGalle» Thüringen.
Awiefalren. Ein vornehmes Benedietincr-clvsirr, nicht weit von der Dona»/ zwischen Wun-derdingen und Riedlingen, 4. meilen oberhalb Ulm.Der hertzog von Würtenberg hat die schütz-gerech-tiqkeit darüber. Das nicht weit davon liegendeschloß und dorff Zrviefalren, gehört denen frey-herren Späthen von Zwiesallen.
Zwickau. Eine ziemlich vesie und wohler-bauke stadt und schloß in Meisten/ an derMulda,Chur-Sachsen gehörig ; sie hat schöne Häuser undgebäu, zwey pfarr-kirchen und grosse Vorstädte,darinnen auch eigene kirchen sind. Daselbst giebtes viel tuchmacher und Handels - leut. Sie hatein wohlbestelltes regiment^ eine gute schule/ undgesunde lufft, wie auch ein wohl-eingerichteteszeug - hauß. Ihr GOttes - acker ist auf denVoigtlandischen arantzen; dahero das sprüchwortentstanden: Die Zwickauer leben und sterben inMeisten, werden aber im Voigtland begra-ben. ^ .
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