Band 
Dreyzehnter Band.
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Meisen und Entdeckungen

Cbcistoph hernach in größter Geschwindigkeit davon, weil er vermuthlich besorgeke, -er CastilkanerLolumbus. möchte den Tausch für allzu ungitzich halten x). - - - - '

. ' 492 , , Diese unveränderlichen Merkmahle eines aufrichtigen und freundschaftlichen Gemüthes,Columbus uebst der Hoffnung,die Quelle eines so.großen Reichthumes ohne gewaltsame Mittel aus-will tiaftlbst ei- fündig zu machen, bewogen den Admiral zu der Entschließung, einen beständigen Sitz in desnen Sitz an- Guacana§nri Lande zu errichten. Seine Leute ließen' sich den Vorschlag bestens gefallen,legen. und kamen auf die Gedanken, es habe der Himmel den Verlust des Schiffes nur deswe-gen verhänget, damit erden Lolumhus gleichsam stufenweise auf. den einzigen Entschluß,der ihm gewisse Früchte seiner Bemühungen -verschaffen könne, leiten möchte --). In derThat war sonst kein anderes Mittel vorhanden, eine vollkommene Kenntniß des Landes zuerwerben, und die Sprache zu erlernen. Nur kam es darauf an, des Königes Ein-willigung zu erhalten. Der Admiral gab sich alle ersinnliche Mühe, seine Gewogenheitdurch Liebkosungen und Geschenke zu gewinnen. Weil es aber nicht weniger nöthig siel,ihm Furcht einzujagen: so ließ er das Geschütz etlichemal abfeuern. Hierüber geriethen die.Einwohner in nicht geringeres Schrecken, als wenn sie >vpin -Blitze gerühret waren. Siestürzeten zur Erde nieder, und bedecketen den Kopf mit beyden Handen. Weil Guaca-nagari selbst in große Angst gerieth: so sprach ihm der AdmiralUnverzüglich Muth zu.Vermittelst dieser .Waffen, sagete er zu Hm,- will ich euch .zum Ueberwinder aller euererFeinde machen H; um auch die Wahrheit, stiuep Motte durch den Augenschein zu bestäti-gen , ließ er ein Stück auf datz gestrandete-.Schiff abfeuern., -Die -Kugel durchbohret es,und fiel ins Wasser. Dieser Anblick setzet den König in ein dermaßen großes Erstaunen,daß er in tiefem Nachsinne), nach Hause gieng, und fest glaubete, die gegenwärtigen Aus-, länder wären Kinder des Donners. ...

Er bauet ein In dieser Einbildung erlaubet er ihnen die Erbauung einer Schanze mit allem Wil-len. , Sie wurde innerhalb zehn Tagen aus den Trümmern des gescheiterten Schiffes ver-fertiget, und mit einigen Stücken besetzet. Man gab ihr den Namen LTlavidad, weil-man am heiligen Weihnachtstage in diesen Haftn eingelaufen war. Es wurde ein ziemlichtiefer Graben herum gezogen, und dieser schien, nebst dem bloßen Anblicke des Geschützes,.genugsam im Stande zu seyn, nackende und bereits in die Furcht gebrachte Leute in der'Ehrerhiezhung zu erhalten. Solange die Arbeit dauerte,, .begab sich der Admiral alle Tagean das Land, und blieb die ganze Nacht da. Guacanagari ließ ihm bey dieser Gelegen-Erhälk viek M't zum öfter» eine unvermutheke Ehre erweisen.' Als der Admiral einstens aus seinerSchaluppe stieg, kam ein Bruder des Königes zu ihm, führet ihn bey der Hand in einbezmgungen. wohlaufgeputztes Haus, dahin der König bald darauf in eigener. Person kam, und ihm... - ein

Fort.

w) Indem -Herreca die Bereitwilligkeit der In, und ihre Fehler mit einem ansehnlichen Heiraths--dianettlhrekestbarstenSachenherzligeben/Mitgro-'dntebedecket. Ebendas'ßer Verwundenmg erzählet, machet er dabey eine sehr » Diesen Einfall leget ihnen der nur angeführ-sonderbare Anmerkung. Er saget, als Gott mit te Geschichtschreiber bey. Andere hingegen sinddieser Insel den Anfang zu Ausbreitung des Chri- auf den Argwohn gefallen, der Admiral habe denstenthumes machen wollte, dabey aber wohl jäh, Schiffbruch mit seinen Steuerleuten abgftedet umdaß die Europäer «ine dermaßen beschwerliche Ar- 'auf diese Weise bey dem Guacanagari einen schein-beit nimmerntehr ohne Erwartung einiges Borkhei- baren Verwand-,'warum er einige Leute auf der Inseltes-nMrnehmen würden, so machte er es, wie ein lassen-müsse', zu haben. Vvieds 6. CäpVater, der eine häßliche Tochter verheirathen will, r) Seine. Feinde, darüber er zum öfter» klaget?,

und