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Dreyzehnter Band.
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in Aimrica. V Buch. N Cap. 47

Unheil, das selbiger dem Caonabo aufbürden wollte, vielmehr selbst beyzumessen schie- Christophneu >). Unterdessen gab er doch den gewaltkhätigen Anschlägen, die ihm einige gaben, Colnmbus.kein Gehör, sondern stellete ihnen vor, man könne sich, ohne Genehmhaltung eines von . ,

den mächtigsten Landesfürsien, unmöglich auf der Insel festsetzen; im widrigen Falle, bür-de man sich blutige Kriege auf den Hals, welche qber ihres ungewissen Ausganges wegen,diejenigen Mittel, die man ergreifen müsse, im geringsten nicht wären: sey gleich Guaca-nagari falsch gesinnet, so wolle er doch zum wenigsten, wie es schiene, das äußerliche Anse-hen eines guten Freundes beybehalten. Es komme also nur darauf an, daß man Vor-sichtigkeit gebrauche, und gegen «»vermuthete Ueberfälle auf seiner Hut stehe. Habe mansich einmal stark genug verschanzet, so sey es noch allemal Zeit genug, die Schuldigenzu bestrafen, und es werde die künftige Zeit genügsame Merkmaale, sie zuerkennen, an die Hand geben. Dieser vernünftige Vorschlag fand bey jedermann Bey-fall. Der Admiral begab sich ohne Bedenken zum Könige, welcher ihm das Unglück derCastilianer mit großer Traurigkeit erzählete, und zugleich seine Wunden zeigte. Das guteZutrauen, und die beyderseitige Freundschaft schlug hierauf neue Wurzeln. Guacana-gari schenkete dem Admirale acht hundert kleine Müschelchen, daraus die Indianer, unterdem Namen Cibas, viel Wesens machen; ferner hundert Goldplatten, eine Krone voneben diesem Metalle, und drey kleine Calebassen oder Kürbisse voll Goldkörner, welches al-les zusammen bey zweyhundert Pfund an Gewichte betrug. Seines Ortes schenkete ihmder Admiral eine Menge kleine irrdene Gefäße, Messer, Scheeren, Stecknadeln, Näh-nadeln und Taschenspiegel, welche Dinge als unschätzbare Kostbarkeiten angenommen wur-den. Ueber dieses hing ihm der Admiral ein Bildniß U. L. F. an den Hals -). DerAnblick der spanischen Pferde, die man in seiner Gegenwart ihre Schulen machen ließ,verursachte große Bewunderung bey ihm.

Nach diesem neuen Bündnisse, gedachte der Admiral nur darauf, wie er seinem Sitze Er denket eineeine dauerhafte Gestalt geben möge. Er hatte zwar große Lust, die neue Schanze ausdem Grunde der alten aufzuführen. Weil er aber die Gegend nach der Kenntniß/ die er bey ^ 'Beschiffung der Küste erlanget hatte, beurtheilete: so besorgete er, es möchte wegen derstehenden Wasser die dasige Lust ziemlich ungesund seyn. Auch hatte er wahrgenommen,daß es daselbst an Steinen zum Bauen fehle, und nebst dem wäre er gern nahe bey denBergwerken von Cibao gewesen. Sein endlicher Entschluß war, weiter nach Osten zugehen. Den ?ten des Christmonates lief er mit seiner ganzen Flotte aus dem puerro Re-al, in der Absicht, bey puerco di plara, wo ihm die Gegend angenehmer, und derBoden fruchtbarer vorkam, eine neue Pflanzstadt anzulegen. Auf diesem kurzen Wegeüberfiel ihn einer von denen Stürmen, welche nachgehendS von den Franzosen Nords be-nennet worden sind, weil sie allemal aus dieser Gegend herkommen. Es hätten auch sei-ne Schiffe alle mit einander an der Küste scheitern müssen, wofern ihnen nicht einige helleAugenblicke einen Fluß zwo Meilen unter Nlonre Christo gezeiget hätten, dahinein sie ihreZuflucht nahmen.

Obgleich der Fluß nicht über hundert Schritte breit war: so machte er doch einen Stadt Jsa-übrigens sehr bequemen, aber gegen Nordost nicht genugsam bedeckten Hafen. Der Ad- belle wird er.

miral er-ntn Kriegesbedienten an den Guacana.qar, abge- zeugen doch alle spanische Geschichtschreiber einmü-schicket, welcher nicht die geringste Spur einer thig das Gegentheil- sr Der. I>ib. »>,)

Wunde an ihm wahrgenommen. Unterdessen be- Herrerg, Lap..