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Dreyzehnter Band.
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Reisen und Entdeckungen

Christoph schwerlichkeit vor, Güter zu sammeln, woraus sie sich nichts machten. Ueber dieses wur-Lolunwus. de jedermann dadurch aufgebracht, daß man verbunden seyn sollte, dem Landesherrn die. . Halste von demjenigen zu geben, was so viele Mühe und Aufwand kostete. Ein Theil von

den Castilianern, die aufder Flotte angekommen waren, erbothen sich, diejenigen zu ersetzen, diesich hinweg begeben hatten: es gereuete sie aber bald. Das leichteste war gethan. Man mußtefthon tiefgraben, ehe man Goldsand. Den neuen Arbeitern fehlete Erfahrung; und die Krank-heiten, wovon sie angegriffen wurden, nahmen ihrer eine große Menge hin. Sie wurdeneiner Unternehmung überdrüßig, die sie beschwerete, ohne sie zu bereichern. Aus demschlechten Erfolge der Verordnungen urtheilete der Statthalter, daß sie einige Mäßigungnöthig hätten. Er schrieb deswegen nach Hofe, um ihre Majestäten zu vermögen, daßsie mit dem Drittheile zufrieden wären; und diese Hoffnung machte einigen Arbeitsleutenwiederum Muth. Seine Vorstellungen fanden Gehör. Nach der Zeit aber hat mannoch mehr nachlassen müssen. Man ließ es bey dem Fünftheile von den Metallen,Perlen und Edelgesteinen bewenden, welche Verordnung auch seitdem stets beobach-tet worden.

Das IV Lapitel.

Des Christoph Columbus vierte Reise.

Der I Abschnitt.

Absicht dieser neuen Unternehmung. Der Admi- mirale giebt. Altes Vorurtheil des Admirales;ral darf bey Hispaniola nicht aus Land, saget verfehlet Pueatan und Mexico; nimmt ein Landeinen Sturm voraus. Dovadilla geht nebst den in Besitz. Lebensart der Einwohner- CapSchätzen zu Grunde. Entdeckung des Seebu- Gracias a Dios- Insel Quiritini. Jndia-sens Üraba u. a. Ojedannd Vesputius gehen Nische Gräber. Land, wo der Admiral Goldwieder auf Entdeckungen aus. Der Admiral findet. Goldene Spiegel und Zierrakhen.geht wieder unter Segel. Inseln los Guana- Land Caliba. Entdeckung von Portobello.jos. Nachricht, die ein alter Mann dem Ad- Hasen del Rrtrette.

Absicht dieser H^ndem Mvando noch immer beschäfftiget war, Ruhe und Ordnung auf der Insel zuneuen Unter- ^ ^ erhalten, erschien eine vom Admirale abgeschickte Schaluppe und bath um Erlaub-

nehmung. niß, daß selbige in den Hafen Sän Domingo einlaufen, und eines von seinen

Schiffen, das die See nicht länger halten konnte, verwechseln dürfte. Nachdem die Flotte

unter Segel gegangen war : so gefiel dem Könige Ferdinanden der Entwurf von der Entde-ckung neuer Länder, den die Columben bey ihrem Stillesitzen ausgebucht hatten; und als

Dieses Schreiben liefert uns die Lebensbe- „tzeten. Euere Unschuld ist der ganzen Welt be-schreibung des Admirales. „Ihr könnet sicher „kannt. Ihr wisset selbst, was für Gnade und„glauben, daß uns eure Gefangensiiaft ein gro- „Freundschaft wir euch jederzeit zutrugen; wir sind

«ßes Misvergnügen erwecket Habs, weil wir euch, „auch bereit, euch noch mehr Gnade als bisher zu

„sobald als es uns nur möglich fiel, in Freyheit se-- „bezeugen. Wir bestätigen euch euere Vorrechte,

„und