in America. V Buch. IV Cup.' rzz
fe,kr selbst aber blieb nebst seiner übrigen Mannschaft im Hause, um denjenigen, die ihnen et- Lhrkffophwa zu Hülfe kommen wollten, die Stirne zu biethen. Lolumbns.
Quibia wurde an Handen und Füßen gebunden, einem sehr herzhaften Castikiancr . ,
übergeben, der bey Verlust seines Kopfes für ihn zu stehen versprach. Man ließ die Entwischet,sämmtlichen Gefangenen in die Barken steigen, um sie den Fluß herab zu führen, undder Cacigue hatte nicht nur seinen Wächter neben sich, sondern er war auch mit den Han-den an die Barke gebunden. Untcrwegens klagte er über heftige Schmerzen, weil dieHände allzustark an das Holz gepresset wurden, und sein Wachter band ihn aus Mitlei-den loS /), hielt ihn aber doch am Stricke fest. Allein, als die Nacht einbrach, undman nahe an die Mündung des Flusses kam: so ersah Quibia seine Gelegenheit, als ihn derWachter nicht allzufest hielt, stürzete sich ins Wasser, und riß jenen mit sich hinein.
Man weis zwar »richt, was für ein Mittel er ausfündig machte, daß er so gebunden wieer war, dennoch schwimmen konnte: doch kam die Dunkelheit seiner Flucht zu statten, undübrigens war seine Bemühung, sich zu rächen, ein genügsamer Beweis, daß er noch lebe.
Die übrigen Gefangenen wurden glücklich an Bord gebracht.
Nach einigen Tagen kam der Adelantade nebst seiner in des Cacigue Wohnung ge-Beute der C«--machten Beute ebenfalls dahin. Es bestund dieselbe aus einer Menge goldener Spiegel Warm.und Adler, gediegener Goldkörner, daraus^dieIndianer Hals- und Armschnüre »nachten,und aus Haarzöpsen, daraus sie sich Kronen machten. Er hatte zwar die umliegende Ge-gend besichtiget, aber voll Wälder und Gebirge befunden. Nebst dem lagen die Wohn-pläHe dermaßen weit aus einander, daß er alle Hoffnung, einen noch größern Vortheil vondiesem Zuge zu erhalten, fahren ließ. Nach seiner Zurückkunst, wurde die See so still, daßer seine Gefangene und seine Beute an des Admirals Bord bringen konnte. Der Admi-rals nahm den fünften Theil des Goldes für den König weg, und vertheilete das übrigeunter seine Leute.
Indem ihn voriht nicht das geringste mehr an der Abreise verhinderte: so verordnete er DerCaclqmeines und das andere, die Sicherheit der neuen Pstanzstadt betreffend, und legte'sich um *üchet sich.terdessen, bis seine Barke frisch Wasser einnahm, oberhalb der Mündung des Belemflussesvor Anker. Quibia, der wegen des bewußten Vorganges, absonderlich aber wegen desVerlustes seiner Weiber äußerst ergrimmet war, belauerte alle Bewegungen seine Feinde aufdas genaueste. Er brachte in weniger Zeit eine große Anzahl Indianer zusammen, undals die drey Schiffe unter Segel gegangen waren, überfiel er den neuangelegsten WohnplaHmit unglaublicher Wuth. Weil er hinter dem Berge herbey gerückt war: so hatte manseine Annäherung nicht wahrgenommen, und es bebete auch dein tapfersten Castilianerdas Herz im Leibe über dein gräßlichen Geschrey, das die Indianer bey dem Aussteigen ansUfer des Flusses erhuben. Weil ihre Häuser bloß mit dürrem Laube gedecket waren:so mußte man besorgen, sie würden gleich bey dem ersten Hagel von brennenden Pfeilen,den die Indianer abschickten, Feuer fangen. Indem aber dieser Kunstgriff wegen der
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nennet diesen Castilianer Sancles, und saget, Gur- Weise. Er habe sich ,'n seine Ha »schüre gesetzet;bra, oder Enibio habe sich erst nach einer zurück- der Adelantade aber, welcher wußte, daß er verwun-gelegten halben Meile von der Mündung des Flus- bet sey, die Wunde zu sehen verlanget, und da derses darüber beschweret, daß ihm die Hände allzu- Cacigue den Verband abgenommen, ihn beym kei-fest gebunden waren. Eben dieser Geschichtschrer- be gefastet, und so fest gehalten, daß er nicht ent-ber berichtet fein Gefangennehmen auf folgende wischen können. z-Cap.