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Dreyzehnter Band.
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in America. V Buch. V Cap. i6z

ni'ge selbst unmittelbar erhaltenen Amte nicht die geringste Schwierigkeit finNsru Nichts Entdeckn»!-destoweniger konnte er zum Besitze desselbigen nicht gelangen, sondern der Admiral setzete gen nach Lo«aus eigener Macht einen andern Castilianer, Michael Cerron, dahin, und machte den Mi- ^umbo.chael Diaz zu seinem Unterbeamten. Das allerseltsamste bey der ganzen Sache ist dieses, >. .

daß Sottomayor vom Hofe nicht unterstützet wurde, und daß Ovando, auf erhaltene Nach-richt von dem ganzen Vorgänge, die Statthalterschaft zu Portoric für den Johann Ponce Johann Pon<ausbath, welcher auch sie noch in diesem Jahre in Besitz nahm, den Cerron und Diazun- eewirdStatt-ter andern: Verwandeln Verhaft nahm, und als Gefangene nach Spanien abschickte. Halter daselbst.Weil nun Sotomayor ohne Bedienung blieb: so both ihm Ponce die Unterstatthalterschastan, nebst dem Amte eines Alcaldemajors, und er ließ sich beydes ohne Bedenken gefallen.

Allein, weil man ihm einen Vorwurf daraus machte, daß er in eben der Insel, darüber erStatthalter gewesen war, unter einem andern stehe: so mußte er seine Bedienungen auf-geben, und für sich leben.

Unterdessen fiel es doch dem neuen Statthalter nicht so leicht, sich auf der Insel fest zu Die Indianersetzen, als er wohl gedacht hatte. Agueynaba war gestorben, und sein Bruder hatte zwar sperren sich.daö Land, aber nicht die Zuneigung gegen die Spanier geerdet. Ponce erbauete vor allenDingen einen Flecken, und wollte hernach daö Land nach dem Beyspiele der Insel Hispa-«iola unter die Spanier vertheilen: allein, er sah bald, daß die dasigen Einwohner nichtgeneigt waren, sich als ein bezwungenes Volk behandeln zu lassen. Zwar hielten sie dieSpanier noch immer für Götter, die vom Himmel herab kämen, und diese Einbildungthat anfänglich das Ihrige. Allein, sobald sie die Schwere des Joches fühleten, suchtensie der neuen Gebiether los zu werden. Sie hielten zu diesem Ende eine Versammlung, Machen eineund beschlossen, vor allen Dingen die vermeynte Unsterblichkeit dieser unmenschlichen Aus- Probevon derländer auf di.e Probe zu stellen, und trugen diese Untersuchung einem gewissen Caciquen^E ^auf, welcher den Namen Brayau führeke. Weil nun die Spanier, wenn sie von einem ^

Orte zum andern reiseten, ihre Herberge ohne viele Weitläuftigkeit bey dem ersten bestenIndianer nahmen: so kehrete auch ein junger Mensch, Namens Galcedo, bey dem Bra-yau ein, und wurde auf das freundschaftlichste bewirthet. Nach einer etlichtägigen Ruhemachte er sich wieder auf den Weg. Allein, weil er einBündel bey sich hatte, so gab ihm der Ca-cique einige Indianer mit, welche nicht nur das Bündel tragen, sondern auch dem Sal-cedo selbst bey aufstoßenden Schwierigkeiten behülflich seyn sollten. Unterweges mußte erdurch einen Fluß setzen; damit nahm ihn einer von seinen Begleitern, welcher schon wuß-te, was zu thun war, auf den Rücken; siel aber, als er mitten im Flusse war, vorsch-lich mit seiner Bürde nieder, und tauchete mit Beyhülfe der übrigen Indianer den Spa-nier so lange unter das Wasser, bis sie kein Leben mehr an ihn: spüreten. Hernach legetensie ihn auf das Ufer hin. Unterdessen fiel es ihnen noch immer schwer, zu begreifen, daßer wirklich todt seyn sollte. Sie bathen ihn also wegen des eingeschluckten vielen Wassers garsehr um Vergebung, bezeugten ihr herzliches Beyleid über seinen Fall, und versicherten,

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Heimchen voll vornehmer Leute geworden, und /-) Die vernünftigsten, saget-Herrera, hatten ih-von Diesen, gleichwie auch von den Edellcu- re Gedanken über den Wechsel der Dinge, und er-ten uns Ehrenmännern, die ihre Frauen aus innerten sich, was für Beschimpfung und UnrechtSpanien mitbrachten, rühren die größten Gü, der Vater des Admirales ausstehen mußte- Vieleter, Reichthümer, Erbschaften und berühmtesten bedauerten es. 7 D. ro Eap.

Stiftungen dieser Stadt her- 4D- iCap. 7) Herrerg 7 B. § Lap.