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Reisen und EntdeckungenEntdeckt,». Der V Abschnitt.
gen nach Lo-
lumbo. Reifen des Alfonso Ojeda und Nicuessa. Entdeckung des Landes Dünen, und anderer Lander.
Weg des Ojeda nach Carthagena. BesondererVerhaltungsbefehl wegen der Indianer- Sei-ne ersten Zwistigkeiten mit ihnen. Tod de«Cosa. Ojeda entwischet. Nicuessa kömmt andiese Küste; rächet den Tod der Castilianer;geht nach Veragua. Ojeda bauet die StadtSt. Sebastian» verlanget Lebensmittel auSHi-spaniola; geräth in Hungersnoth. Talaverakömmt mit einigen Landläufern zu ihm. Ojedawird verwundet; auf eine seltsame Weise gehef-tet; geht selbst nach Hispanivla; wird in Fesselgeleget; strandet an der Küste von Tuba; kömmtglücklich nach Jamaica. Talavera wird hinge,richtet. Ojeda stirbt. Seine Eigenschaften.
Elend der Castilianer zu St. Sebastian. Siegehen zu Schiffe und Enciso kömmt zu ihnen;gehen wieder nach St. Sebastian- Zhr aber-maliges Elend. Wie ihnen Hälft wiederfährk.Vaseo Nugnez von Dalbva. Er führet sie zudem Darienflusse; hintergeht den Enciso-, kömmtan seine Stelle. Ankunft des Colmenarez. Be-gebenheiten des Nicuessa. Hungersnot!) derCastilianer. Nicuessa geht nach Porto bell»,und weiter. Neues Elend desselben. In wel-chem Zustande Colmenarez ihn antrifft. Er wirdam Darien abgerissen. Sein unglücklichesEnde.
Weg des Oje- Geschichtschreiber bemerken, es habe sich der beschrkene Franz pizarrs auf des Oje-da nach Car-e^ ha Geschwader befunden ; es hätte auch Fernand Lorres, der seinen Namen nach»thagrna. gehendS
») Wir dürfen den Aufsatz, welcher dem Ojedarms Spanien zugeschicket wurde, durchaus nichtweglassen, indem er von den Doctoren der GvtteS-gelahrtheit und des päbstiichen Rechtes gebilligek,und ohne Zweifel auch verfertiget worden war. Erist in unserer Geschichte um so viel schätzbarer,weil man ihn nach de« Herrera Zeugnisse bey jed-weder Gelegenheit gebrauchte, da die Castilianerden Eingang in irgend eine indianische Landschaftsich zu verschaffen gedachten. Am angeführ- OrteCap. 15.
Ich Alfonso von Ojeda, ein Diener der durch-lauchtigsten, großmächtigsten Könige von Castilienund Leon, der Bezwinger wilder Völker, ihr Both-schafter und Hauptmann, thue euch hiermit kund,und mache euch so viel möglich zu wisse», daßGott unser Herr, der Einige und Ewige, Him-mel und Erden, einen Mann und eine Frau er-schuf, von welchen sowohl ihr, als auch wir, undalle Menschen in der ganzen Welt hergekommensind, und nach unsern Zeiten noch herkommen wer-den. Allein, weil sie sich wegen der großen Men-ge der Abstammungen, die innerhalb mehr als fünf-tausend Jahren von ihnen herkommen, nothwen-diger Weise durch die ganze Weit zerstreuen, auchin viele Königreiche und Länder vertheilen mußten,indem ein einzige« Land sie nicht alle fassen, nochihnen ihre Nsthdurft verschaffen konnte: so übergab
Gott unser Herr die Sorge für alle diese Völkereinem ausgesuchten Manne, welcher der heiligePeter genennet, und zum Herrn und Oberhaupt«des ganzen menschlichen Geschlechtes von ihm ge«machet wurde, zu dem Ende, damit ihm alleMenschen, an rvelchem Orte sie leben, auch inwelchem Gesetze oder Glauben sie erzogen seynmöchten, Gehorsam leisten sollten. Er umerzabdie ganze Welt seinem Dienste, und seiner Ge-richtsbarkeit, und befahl ihm seinen Sitz zu Rom,als dem allerbcguemestcn Orte zu Beherrschung derWeit, aufzurichten. , Auch gab er ihm die Macht,sein Ansehen in allen andern Ländern festzusetzen,alle Christen, Mohren, Juden, Heiden und alleübrige Völker, von welchem Glauben oder Mey-nung sie auch seyn möchten, zu richten und zu regie-ren. Ihm wurde beygeleget der Name Pabst,welcher so viel bedeutet, als groß und wundersam,Vater und Beschützer, darum weil er aller Men-schen Vater und Regent ist. Diejenigen, welche zurselbigen Zeit lebten, gehorcheten ihm, und hielte»ihn für ihren gebiethenden Herrn, König undOberhaupt der ganzen Welt, und eben dieses istbis auf den heutige» Tag in Absicht auf dicjenigeiOwelche zu eben diesem Hohenpriesierthume erhobenwurden, im Gebrauche. Dergestalt hat diese Ge-walt sich bis heute zu Tage erhalten, wird auch bisaus Ende der Zeiten fort daursn.
Einer