in America. V Buch. vm Cap. 26z
rigen ziemlich weit entfernete, zeigete ihnen noch mehr Schlachtopfer eines unmenschlichen JohannAberglaubens. Sie trug den Namen Culva, und wurde von den Castilianern für das Grijalva.reiche Goldland, davon man ihnen zu Tabasco vieles sagte, gehalten. Man tauschte da- . .
selbst in der That eine große Menge Gold ein; und weil Grijalva mit dem Vornamen Jo-hann hieß: so nennete erste Gr. Juan de Culva, woraus man Sr. Juan d^Ulua,gemachet hat c).
Bey dem Anblicke so vieler reichen Länder bekam der spanische General große Lust, sie Fehler de«auf eine nachdrücklichere Weise, als durch eine bloße Erklärung in bester Form Rechtens, Grijalva.in Besitz zu nehmen. Die meisten Offner vom Geschwader riechen ihm dazu, absonder-lich stellete ihm Alvarado die Sache als etwas höchstnothwendiges vor. Allein, weil Ve-lasguez das Anlegen eines Wohnplatzes ausdrücklich untersaget hatte: so wollte es Grijalvaaus einem allzugenauen Gehorsame gegen sein Oberhaupt nicht wagen <^). Doch beschloßer, ihm den glücklichen Fortgang seiner Reise zu berichten, und um fernere Verhaltungöbe-fehle zu bitten. Hierzu wurde des Alvarado Schiff gewidmet, und sowohl die bisher erhal-tenen Kostbarkeiten, als auch alle zu Diensten untaugliche Kranken an Bord deffelbigen ge-bracht. Velasquez war an seinem Orte, weil er nicht die geringste Nachricht von seinemGeschwader vernahm, in großer Sorge, und schickte, um sich darnach zu erkundigen, denChristoph d'Olid mit einem Schiffe fort. Es wurde aber Olid an der Küste von Pucatandurch einen Sturm übel zugerichtet, und mußte unverrichteter Dinge nach St. Jago zurückgehen. Fast zu eben dieser Zeit lief auch des Alvarado Schiff in diesem Hafen ein, und er-weckte dem Velasquez durch die hoffnungsvolle Nachricht von dem Lande, welches nunmehrvon jedermann Neuspanien genennek wurde, ganz ungemeines Vergnügen. Gleichwohlerzürnete er sich gewaltig darüber, daß in einem so großen Striche Landes, nicht einmal nureine Schanze erbauet worden sey. Die Ursache dieses widersinnigen Bezeugenö ist wohlschweren errathen, man setze denn mit dem-Herrera voraus, es habe nicht nur Alvarado,als welcher beständig zu dem Erbauen eines Wohnplatzes gerathen hatte, den Gesinnungenseines Generales kein vortheilhafteS Zeugniß beygeleget, sondern auch Velasquez selbst, der,wie las Casas meldet, ein wunderlicher und wankelmüthiger Kopf war, dem Grijalva esfür ein gewaltiges Versehen angerechnet, daß er in Betrachtung der Umstände, den em-pfangenen Befehl nicht hindansetzete. Soviel ist gewiß, daß er sich über den genauen Ge- Misvergnü-horsam des Grijalva heftig ärgerte, und eine neue Seerüstung beschloß, die er aber einem des Ve-andern anvertrauen wollte, e). asquez.
Zu eben der Zeit als Grijalva den Alvarado abschickte, gieng er auch selbst unter Se-gel , und lief, um seine Entdeckungen weiter fortzusetzen, beständig nordwärts an der Küstehin. Erstlich erblickte er die Gebirge Tuspa und Tusta, die sich zwischen der See und.der Landschaft Tlascala sehr weit erstrecken, nachgehends kam er an die Landschaftpamrco, Provinz Pa-wclche auf der Seite des Meerbusens die letzte von Neuspanien ist. Er legete in einem nuco.
Fluffe, welcher wegen der vielen darauf vorhandenen Canote Rio de Canons genennet Nio de Ca-wurde, vor Anker. Allein hier wurde das Schiff des Alfonso d'Avila, als das vörderste noas.,von einem großen Schwärme Indianer angefallen, und hätte sich ihrer unmöglich erweh-ren können, wofern ihm nicht Grijalva mit seiner ganzen Macht zu Hülfe gekommen wäre.
Es
der einzige, welcher vorgiebt, er habe im Gegen- las Casirs, -Hcrrera und Solls widersprechentheile ausdrücklichen Befehl darzu gehabt. Allein, ihm einmüchig.
e) -Herrera z B. 10 C. und Solls 8 C.