264 Reisen und Entdeckungen
Ferdinand Es wurde ein schreckliches Mehcln unter diesen Wilden vorgenommen; das GeschwaderLorrez. >;i8 . hingegen lief aus dem Flusse, solgetc der tlascalischen Küste, und kam an ein Vorgebirge,^ wo ihm die Ströme mit solcher Heftigkeit entgegen waren, daß endlich nach langwierigem
wieder^ nach Versuchen, ob man vorbey laufen könnte? der Oberstruermann Alaminos ein weiteres Be-Cuba. streben für etwas unbesonnenes hielt. Hier sehten einige Befehlshaber vom Geschwaderauf das neue in den General, um ihn zur Erbauung eines Wohnsihcs zu bewegen. Viel-leicht hätten sie ihn auch dahin gebracht: allein, Avila und Montejo waren einer andernMeynung. Der Schluß lief endlich dahinaus, man wolle nach Cuba zurück gehen, woman den roten des Herbstmonates anlangete.
Das IX Lapitel.
Reise des Ferdinand Cortez, Entdeckung und Eroberung
des Reiches Mexico.
Der I Abschnitt.
Neue Unternehmung. Velasquez rüstet Schiffe Macht des Cortes. Er will die Einwohneraus; weis nicht, wem erste anvertrauen soll. auf Cozumel bekehren. Man findet einen ver-Ferdinand Cortes wird erwählet. Velasquez lornen Spanier. Dessen Begebenheiten. Fahrtwird Adelantade; wirst Verdacht auf Cortes. des Cortes. Er bekrieget die Indianer amDie Flotte geht unter Segel. Großmuth des Grijalva. Untreue eines Dolmetschers. DieCortes. Velasquez will ihn abschaffen. Wie Indianer ziehen sich zusammen. Ihre Einrich-Cortes diesen Schimpf vermeidet. Er verstär- tung. Verlegenheit der Spanier. Maaßre-ket sich zu Havana. Velasquez befiehlt, ihn ge- geln des Cortes- Er machet Friede,fangen zu nehmen. Cortes theilet seine Macht.
Neue Unter- rijalva erfuhr die Austaste» zu einem abermaligen Zuge schon unterwegenS, innehmung. » dem Hafen Marances, und Hoffete, weil er von des Velasquez Gesinnung nochnicht das geringste wußte, wenn das Vorhaben auf Neuspanien angesehen sey:so werde niemand, als er, die Anführung dieser Flotte erhalten. Allein, er sah sich in sei-ner Hoffnung gewaltig betrogen, als ihm Velasquez, anstatt des vermeynten Dankes, injedermanns Gegenwart einen derben Verweis gab. Zwar zeigest er dem Statthalter stattder Antwort seinen eigenhändigen Befehl; es verlangest auch Aelasquez seine Handnicht zu leugnen, machest aber nichts desto weniger ein großes Verbrechen daraus, daßman diesem Befehle gehorchet habe. Er schickest sodann den Johann Salzedo nach Hi-Vclasqnez rü-ffaniola ab, um die Einwilligung der dasigen Amtsverweser zu seinem neuen Vorhaben aus-stcc Schisse .^wirken, und ließ unterdessen, um keine Zeit zu versäumen,die Schiffe, damit Grijalva gefahrenwar, in aller Eile ausbessern. Zu diesen kaufst er noch einige, und brachte dergestaltzehn Schiffe von achtzig bis hundert Tonne« zusammen. Nur fragest es sich, wer dieseFlotte führen sollte?
Solls Cap- 9.
Nach
§) Sein Vater hieß Martin Lorke; von Mon-
ro^,