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Dreyzehnter Band.
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501
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in America. V Buch. x Cap. 501

Ostküste der Campechebay, unter neunzehn Grad zwanzig Minuten Breite. Ungeachtet Beschreib,die Spanier sie befestiget hakten, so wurde sie doch von den Freybeutern etlichemal über- vonNeuspa-rumpelt, insonderheit aber im i5Zz ten Jahre abgebrannt, und das Schloß aesprenaet. "ien.Valladolid wird unter dreyzehn Grad dreyzehn Minuten an die nicaraguische Gränze ge-seßet. Es erlaubet zwar die spanische Miögunst den Ausländern nicht gern, das Inwen-dige des Landes zu besichtigen: unterdessen hat es doch einigen Reisenden geglückt, den Ein-tritt zu gewinnen, und wir haben vorißt Gelegenheit, ihre Nachrichten zu gebrauchen ä).

Dampier machte auf seiner Fahrt von Jamaica nach Campeche allerley Anmerkungen Campecheundvon dieser Landschaft, welche so beschaffen sind, daß wir ihm auf seinem Wege folgen müs- Farbeholz.sen. Er kam an das Vorgebirge Cotoche. Von diesem Vorgebirge, saget er, läuft dasLand etwan vierzig Meilen weit gegen Süden, sodann aber bis an die Hondurasbay, gegenSüdwest. Zwischen dem Vorgebirge Cotoche und der Insel Cozumel liegt eine kleine In-sel , wo die Spanier bey dem Anfange der Bevölkerung ihre Weiber so lange ließen, bissie weiter hin einen bequemen Wohnplah für sich fanden; und um dieser Ursache willen,gaben sie ihr den Namen liVeiderinsel. Doch voritzt haben sie in dieser Gegend keinenWohnplaß, wiewohl sie anfänglich einen da gehabt haben mögen. Drey Meilen vomVorgebirge Cotoche, und demselbigen gerade gegen über, ist ein anderes Jnselchen, dasdie Engländer Eoggerhead heißen, weil es da eine gewisse Gattung dickköpsigter Schild-kröten, denen sie diese Benennung beylegen, giebt. Die Wellen schlagen bey dieser Inselbeständig sehr stark. Sie scheint zwar am festen Lande zu hängen, ist aber doch durch ei-ne sehr schmale Bucht davon getrennet. Unmittelbar an der See ist der Boden des Vor-gebirges sehr niedrig: er wird aber nach dem Maaße, als er sich davon entfernet, immerhöher. Es stehen allerley Bäume darauf, absonderlich aber Farbeholz, davon die Eng-länder schon so viel nach Jamaica abgeholet haben, daß man das noch übrige sehr weit vomStrande suchen muß.

Von diesem Vorgebirge fuhr Dampier im Norden von Aucatan „ach dem Vorgebir-ge Concededo an der Küste hin. Diese nun streicht gegen Westen, und es beträgt die Ent-fernung beyder Vorgebirge etwan achtzig Meilen. Der Strand ist ziemlich eben; mansieht weder merkliche Anhöhen noch Vertiefungen. Er ist mit Waldungen eingefaffet, undhat lauter Sandbayen. Die erste merkwürdige Stelle westlich vom Vorgebirge Cotoche,ist ein Hügel etwan vierzehn Meilen weit von der See, den man schlechtweg den Berg nen-net. Sonst sieht man auf dieser ganzen Küste keine einzige Anhöhe, als diese, gleichwiesie denn von jedwedem, der sie in der Nähe betrachtet, mehr für ein'Werk der Kunst, alsder Natur angesehen wird; ja, weil man da viele Cisternen zum Sammeln des Regenwas-sers findet, so muß sie aller Wahrscheinlichkeit zu Folge ehedessen bewohnet gewesen seyn;es ist nämlich in derselbigen ganzen Gegend nicht das geringste süße Wasser anzutreffen;im Gegentheile stecket der Boden so voll Salz, daß die Spanier die Erde abholen, undSalpeter daraus sieden. Vielleicht dieneten die erwähnten Cisternen zum Salpetermachen.

Zwischen dem Berge und dem Vorgebirge Concededo giebt es viele kleine Manglegehölze,die von ferne wie Jnselchen aussehen. Von ferne scheint das Land ganz eben zu sinn, unge-achtet es sehr ungleich und voller Klüfte ist, gleichwie man in der Nähe zur Genüge sieht.

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?4v S. Statt des Beweises aller seiner Anmer- ein ganzes Zahr lang befahren habe, a. d, 346 S.kungen beruft er sich darauf, daß er diese Küste 6 ) Dampiers Reisen III Theil a. d.riru- f-S.

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