Band 
Dreyzehnter Band.
Seite
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zi2 Reisen und Entdeckungen

Beschreib, „inwendig im Lande so viele übereinander hervorragende Berge, daß man in einer etwas»onNeuspa-„weiten Entfernung die eigentliche Aussicht des Ufers mit keiner Deutlichkeit erkennen kann.nie». „Die Mündung des Hafens ist nicht über eine halbe englische Meile breit. Die beyden' ^ ' „Spitzen, die ihn einschränken, und zween beynahe schnurgerade Felsen vorstellen, liegen

„südöstlich, und nordwestlich gegen einander. Der ganze Hafen wird allenthalben, nur„die einzige Westseite ausgenommen, von einem hohen waldigen Gebirge umgeben. Bey„dem Einlaufen ist nicht die geringste Gefahr zu besorgen, man lasse den vorhin erwähnten„vor der Einfahrt befindlichen Felsen rechter oder linker Hand liegen. Außen vor dem„Hafen ist der Grund Kies mit Steinen vermischet, inwendig aber weicher Schlamm. Die-„se einzige Vorsichtigkeit wird erfordert, daß man sich vor den großen Wellen, welche die„See zuweilen hinein treibt, in Acht nehme. Die Fluch ist fünf Fuß, und läuft unge-fähr östlich und westlich. Süßes Wasser holet man aus einem Teiche, der keinen Ablauf„hat, sondern durch das Ufer von dem Meere abgesondert wird. Er füllet sich von einer„Feldquelle, die eine halbe englische Meile tiefer im Lande entspringt. Doch schmecket sein„Wasser, absonderlich an derSeeseite etwas salzig; denn je näher man der Quelle kömmt,„desto süßer und frischer ist es. Eben wegen dieses Unterschiedes muß man die Tonnen so„weit oben, als es möglich ist, anfüllen. Ungeachtet nun dieser Teich gar keinen Zusammen-„hang mit der See hat, so kann er ihn doch wohl in der Regenzeit bekommen, indem Dam-„pier von ihm als einem großen Flusse redet. Unterdessen ist doch die umliegende Gegend„dermaßen niedrig, daß sie beynahe gänzlich überschwemmet seyn muß, wenn das Wasser„über das Ufer abfließen solle. Hier sieht man keine Schildkröten mehr, wiewohl man sie„in der petaplanschen Bay in gewaltiger Menge antrifft. Das Land liefert sonst keine Le-„bensmittel als eine große Anzahl Eydechsen, die in der That nicht übel schmecken. Alle„Morgen erblicket man in dem Ufersande des Wasserteiches eine Menge Fußtapfen von Tie-fern: es sind aber diese Thiere hier zu Lande bey weitem nicht so grimmig, als in Asrica„oder Asien, indem sie sehr selten Leute anfallen. Die Fasanen sind etwas sehr gemeines an„dieser Küste: sie haben aber ein trockenes unschmackhafteö Fleisch. Noch giebt es mancher-ley kleine Vögelgattungen da, absonderlich Papageyen, welche von den Engländern öfters„geschossen, und verzehret wurden. Obst, Wurzel und Kräuterwerk ist etwas seltenes.„Doch liefern die Wälder einige Limonien, Papas, und eine Pfiaumengaktung. Das ein-zige Kraut, das eine Meldung verdienet, ist die Alsme. Es wächst an den Bächen, und„wird von den Matrosen, seiner Bitterkeit ungeachtet, als ein Mittel wider den Scharbock

„sehr

,») Ansons Reise III Theil a. d. ?99 und vor-herg. S. Die AuSsicdt von Auguetan und Aquapul-co ist oben beygebracht worden.

n) Ebendas.

o) Gage z Theil a. d. 9 S.

Was in den Reisebeschreibungen, in Absichtauf die Kenntniß der Küste von dem Hafen Ma-tanchel in Xalifto bis an die äußerste Gränze vonSoeonusto, fehlet, das wollen wir mit dem Mei-lenmaaße ersehen, das wir im XU Theile gegen-wärtiger Sammlung, als wir das Tagebuch des Na-gers im AuSzuge beybrachten, versprachen. EduardCooke bemerket, man finde keine einzige Beschrei-

bung , welche weiter als diese gegen Norden gehe.II Theil a. d. zop S-

Von Matanchel oder Maxantella lauft die Kä-ste zwanzig Meilen weit bis an die pontequischenKlippen gegen Südwcst. Vierzehn Meilen weilim Nordwest gen West von besagten Klippen, findetman drey ziemlich große Inseln nebst einer kleine».Jene heißen die drey Marien, die letztere heißtBaxa. Von Ponteque, welches die Spitze einergroßen Bay ist, bis an das Vorgebirge Cemen-tes, als die andere Spitze derlelbigen, sind zehnMeilen, wofern man queer über die Mündung,das ist, gerades Weges von einer Spitze zur an-dern