in America. V Buch. X Cap. zz/
Flusse gleiches Namens liege. Es schicket sich, wie er saget, sehr gut zum Schiffbaue. Beschreib.Die Einwohner sind auch wirklich meistenteils Zimmerlcute, und thun nichts anders, als daß sie vcmtteuspa-entweder ganz neue Schiffe bauen, oder alte ausbessern. Eben in diesem Hafen ließ Scharp, ,
ein berufener Freybeuter, als er sich lange Zeit im Südmeere fürchterlich gemacht hakte, undnun seinen Abschied daraus nehmen wollte, im Jahre 1681 sein Schiff ausbessern. DemDampier erzähleten einige gefangene Indianer, es würden nicht nur die benachbarten Fel-der steißig angebauet, sondern auch der weitläufigen Wicsengründe wegen eine große Meng«
Vieh gezogen. An vielen unweit der See gelegenen Orten wachse zwar auch rothes Farb-holz, sie hätten aber keinen sonderlichen Vortheil davon, indem sie es nach dem Nicaragua-sie, der ins Nordmeer fällt, schicken müßten. Eben dieses thäten sie auch mit Ochsen- undKuhhäuten, und bekämen im Umtausche europäische Hüte, leinen und wollen Zeugdafür.
Das weiße Vorgebirge, das die Spitze des Salzbusens machet und die nicaraguk-sche Küste endiget, wird vom Dampier sorgfältig beschrieben. Den Namen desselbigen lei-tet er von zwo weißen Klippen her, die man in einer großen Ferne erblicket. Ist der Zu-schauer auf der See, und der Küste gerade gegen über: so sollte er glauben, es hingen besagteKlippen mit dem Strande zusammen. Kömmt man dem Lande näher, es sey nun an derOst - oder Westseite des Vorgebirges: so scheinen sie zwey unter Segel begriffenen Schiffenähnlich. In einer noch großem Nähe sollte man sie für zween hohe Thürme ansehen.
Aber auf eine halbe englische Meile weit vom Vorgebirge, wird man endlich gewahr, daßsie hoch, und auf allen Seiten steil sind. Das Vorgebirge liegt unter dem neunten Grad sechsund fünfzig Minuten Norderbreite. Es ist eine vollkommene Spitze, mit vielen steilenKlippen, die sich bis in die See hinein erstrecken. Der Gipfel hat eine Ebene von etwa einerenglischen Meile, nachgehends fängt die Höhe an, abzunehmen, und gewinnetaufallen Seiteneinen höchst angenehmen Abschuß, dessen Schönheit absonderlich die hohen und prächtigenBäume, damit er besetzet ist, vergrößern. Die Küste, welche bis vier Meilen in die Längevon Nordwest nach Nordost streicht, bildet die von den Spaniern also genannte Calde-raday. Von dem Rücken dieser Bay bis an den nicaraguischen See, rechnet man nichtmehr, als vierzehn oder fünfzehn Meilen ü).,
Reiset
geyenbay betragen. Man muß nach Nordwest Meile oder darüber gegen Südost sind einige Fel-und Südost laufen, welchen Weg man auch von sen, die einem Schiffe in vollen Segeln gleichen,
Rio Tosta nach dem Ivhanneshafen nehmen muß. daher auch der Hafen seinen Namen hat. VomDie Küste ist sicher genug, nur aber geht das Hafen VclaS bis ans Vorgebirge Hermoso zähletMeer ziemlich hohl. Nebstdem ist eine Sandbank man zwölf Meilen Nordwest gen Nord, und Süd-vvn etwa zwo Meilen lang vorhanden. Die Nord- vst gen Süd. Vom Vorgebirge Hermoso bis answinde stürmen heftig in diesem Busen, und wer ihnen Vorgebirge GnioneS sind ungefähr zwölf Meilenentgehen will, der muß nahe an der Küste bleiben. Nordwest und Sädost, Sandgrund, sichere Küste.
Die Catharinenspihe liegt unter dem eilsten Vom Guioncs bis ans weiße Vorgebirge sind frmf-Grade Norderbreite. Auf der Höhe besagter Spl- zehn Meilen Ostsüdost, und Westnordwest. Dertze findet man eine dicke Klippe, hinter welcher Hafen fällt an einer kleinen Znsel kenntlich, die annoch andere kleinere liegen. Von hier bis ans seiner Spitze liegt, und in den spanischen Karten Chl-Vorgebirge GuioneS, sind zwey und dreyßig Mei- ra heißt. Das lehtbesagte Vorgebirge machet dielen Nordwest. Zn diesem Raume findet man Spitze der Salüiasbay, woselbst Nicaya an einernach Den ersten acht Meilen den Hafen Velas, und kleinen Bucht gleiches Namens liegt. Anhang zuman sieht über diesem Hafen zween große Berge Wood NogerS Reise, ebendaf.mit einer großen Oeffnung zwischen ihnen; eine /-) Reise um die Welt l Th-a. d. irr S.
Allgem. Reisedcschr. XHl Band. Pyy