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Reisen und Entdeckungen
Beschreib, dem Pinsel vorstellten, davon können die aus ihrer Geschichte gezogenen Figuren *) einvonNeuspa- Beyspiel geben.
nie». Was ihr Kriegeöwesen und ihre Künste betrifft, so geben die Nachrichten nichts an die
Kriegeswesen Hand, daraus man einen deutlichern Begriff davon schöpfen könnte, als was wir bereitsder Mexiea- beygebracht haben, nämlich die Erzählung von Eroberung ihres Reiches, und die Be-ner. schreibung des großen Marktplatzes zu Mexico. Nur erwähnet Carreri noch folgendes:
die heutigen Mexicaner sind von der Geschicklichkeit ihrer Voraltern sehr weit abgewichen;denn diese trieben die Künste mit eben so großem Witze, als Fleiße. Voriht ergeben sie sichlieber dem Faullenzen. Nichts destoweniger beweisen diejenigen, welche noch Lust zur Arbeithaben, ihrer geringen Anzahl ungeachtet, daß es ihnen an natürlichem Geschicke gar nicht fehleEinige setzen allerley Bilder aus Federn von mancherley Farbe zusammen, und gebrauchenabsonderlich das Gefieder eines gewissen Vogels, den die Spanier Chuppaflor, oder Bluh-mensauger nennen, dazu. Andere arbeiten sehr künstlich in Holze: allein, die meisten taugenzu keiner andern, als der allergeringsten Arbeit, dazu sie denn auch von den Spaniern ohneUnterlaß gebraucht werden, und es besteht ihre größte Kunst in allerley wohl ausgejönne-nen Ränken, die Vögel zu fangen L).
Den Beschluß des gegenwärtigen Abschnittes sollen einige Anmerkungen von der ge-genwärtigen Verfassung der Spanier in diesem Lande, und von der Gesinnung der altenEinwohner gegen ihre neuen Herren machen. Obgleich das Zeugniß eines Ausländers ver-dächtig fallen könnte: so wird doch niemand an dem Urtheile eines eifrig gesinneten Spa-niers etwas auszusetzen finden, absonderlich, da der Eifer für seine Nation so weit gieng,daß ihm zu einer Zeit, als dieselbige von dem Glücke gänzlich verlassen zu seyn schien, nichts
s°
Brücke,
Guanhpantlk.
See,
Zahracatla.
Aal,
Ameise,
Lohuarl.
Azcarl.
Feuer,
Ttell.
Asche,
Nerrli.
Kohle,
Tecolli.
Regen,
ÄLuiahmztli.
Wind,
Feccakl-
Reif,
Zetl.
?ronomina.
Ich,
Nebuatl.
Du,
Tehnatl.
Er,
Fehuatl.
Anverwandtschast.
Vater,
Tahtli,
Mutter,
Namli.
Sohn,
Tcpiltzm.
Tochter,
Teucbpoclh.
Bruder,
Teoquichluich.
Schwester,
Tehnelkiuh.
Großvater,
Tecoltzin.
Oheim,
Tetlavtzin.
Herr,
Tenthli.
Diener, Unterthan. Tlacoti.
Zahlen, i, Le oder Lentetl; r, Gme; z, Fei;4, Nahm; ;, Macuilli; 6, Lhicuacen; 7,'Lhi-come; s.Lhicuey; x>, Lbicanahum; rc>,Mat,lacrli; i;, Laxtolli; 20, Fempohualli; 40, Dm-pohualli; ;c>, Gmpohualli on Mackactli; 60,Fepohualli; 70. Fepohualli on Matlactli;80, Nahupohualli; 9O, Nahupohualli onMarlactli; ioo, Macuilpohualli; iooo, Gnt-zomliipan macuil pohualli. Laet Beschr. vonAmer ;Buch, ic>Cap.
Man liest bey dem Gomara, es habe im Jahreder Unterkönig, Don Antonio de Mmdoza,eine allgemeine Versammlung aller Bischöfe, Prie-ster und Mönche im ganzen Lande gehalten, und eSsey damals beschlossen worden, man wolle die In-dianer lateinisch und spanisch lehren. Der Ge-schichtschreiber bemerket zugleich, sie lerneten zwarbeyde Sprachen ganz gut, wollten aber nie spanischreden. Wie er ferner meldet, so lerneten sie auchohne sonderbare Mühe auf unsern Instrumenten,absonderlich aber auf der Flöte spielen, allein zumkünstlichen Singen hätten sie eine schlechte Stimme.»Buch, sgCap.
(*) Unten an der Figur von natürlichen Früch-ten u. s. n».