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IV The«. Fahrt von Bergen
Rergttklen Ich brachte diese letztem Tage mit Aufsuchung der Insel Enkeupstn zu. Ich be-Tremarec. gab mich unter ihre Breite und lief bey verschiedenen Borden gegen Osten und Westen,
. * ^7. . damit ich mich bemüheke, sie zu entdecken: alle meine Bemühungen aber waren2 E ^vergebens.
dem Daseyn In der Nacht vom 28sten bis 2gsten hatten wir einige Unruhe. Die Nacht warder Inftl sehr finster und wir hatten eine völlige Windstille. Der Officier des Quarts, oder der dieEnkruyseir. Wacht hatte, weckete mich auf und meldete mir, man hörete ein sonderbares Geräusch.
Ich begab mich so gleich auf das Verdeck und hörete wirklich ein solches Geräusch , alsdas Meer machet, wenn es sich an Felsen bricht. Ich ließ eiligst das Senkblei) auswer-fen und hundert Faden von der Schnur ablaufen, ohne Grund zu finden. Indessen fuhrdas Geräusch doch noch über eine Viertelstunde fort, darauf hörete man nichts mehr.Ich denke, dieß Geräusch sey nur durch Fifchbänke veranlasset worden, welche die Fre-gatte umgaben, und man hat Ursache, zu glauben, daß die Insel Enkeuysen nicht mehrda sey, weil von fünfhundert Fahrzeugen, welche alle Jahr auf die Fifcherey gehen unddavon zurück kommen, kein einziges seit dreyzig Jahren solche gesehen hat. Diese Inselist vielejcht von einigen Veränderungen verschlungen worden, wie die Gubermannöinseln;oder man hat auch, wegen des Nebels oder stürmischen Wetters, eine Eisbank für eineInsel gehalten.
Beschreibung Ich habe versprochen, von denen Haven zu reden, welche in dem östlichen Theile vonder östlichen Inland liegen. Weil ich auf dem Punkte bin, meinen Standort zu versassen, so glaubeich, hier sey der Ort, dem Leser die Nachrichten mit zu theilen, welche ich in diesemStücke zu erlangen fähig gewesen. Ich will mit dem ersten Ankerplätze gegen Südenvon Eangeneß anfangen und nach und nach bis an das Ende der Küste Hinunter gehen.
Langeneß ist eine sehr lange und auf ihrer Oberfläche sehr platte Erdzunge; mankann sie auf sechs bis acht Meilen weit sehen. Sie liegt gerade unter dem Polarzirkel.Gegen Süden von Langenest ist ein Ankerplatz für alle Arten von Schiffen in zehn bisfünfzehn Faden Wasser auf einem Sandgrunde und vor den Nord- und Westwinden ge.sichert. Wenn man von Osten kömmt, einen Ankerplatz an diesem Orte zu suchen, essey nun, um sich vordem bösen Wetter zu sichern, oder Wasser ein zu nehmen, so mußman dicht an der Küste hinfahren, wenn die Winde nördlich sind. Sie ist sehr rein undman kann einen Flintenschuß weit davon hinfahren. Man wird gleich Anfangs einenMast oder Flaggenstock bey drey bis vier Häusern oder Hütten gewahr. Man kann die-sen Hütten gegen über ankern: allein, man muß doch lieber weiter hingehen, diese Hüttenan Steuerborde lassen und so weit laufen bis man andere Hütten auf einem Abhänge amUfer des Meeres erblicket; alsdann muß man sich anschicken, Anker zu werfen. Die Fi-scher-fahrzeuge sind gewohnt, sich diesen zweyten Hütten gegen über, eine Vierkhelmeilevom Lande-vor Anker zu legen: ein Kriegsschiff aber wird eine halbe Meile vom Landesehr gut liegen. So lange die Winde aus Norden und Westen kommen, ist man auf die-sem Ankerplätze sicher: wenn man aber das Anscheinen zu Süd - und Ostwinden hak, somuß man sich klar machen.
Waprrkfiord. . wapnefiord ist eine gute Bay für Fahrzeuge von allerhand Größe. Man ankertvor den Hütten in fünfzehn bis achtzehn Faden Wasser auf einem schlammigen Sand-gründe. Weil aber zween Felsen mitten in der Bay sind, so müssen die großen Schiffe,
Häven vonZsland.
Langeakß.