Band 
Ein und zwanzigster und letzter Band.
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74 IV Theil. Fahrt von Bergen

Rergttelen der holländischen Seekarten ihren verglichen, habe ich mich in den Stand gesetzet, einigeTremarec. Anweisungen zur Schifffahrt auf diesen Küsten und zum Einlaufen in die vornehmsten,__ Häven zu geben.

Was den Unterschied in Ansehung der jage, der Gestalt, der Breite dieser In-seln nach dem französischen Neptun und dem holländischen Abrisse, der mir gegeben wor-den, betrifft, so muß ich sagen, daß die französische Karte in Absicht auf die Breiten vielrichtiger ist, daß ich aber, nach dem, was ich gesehen habe, die holländische Karte, wasdie Gestalt und jage dieser Enlande betrifft, jener vorziehe. Indessen ist doch die InselFulo auf der Karte in dem französischen Neptun von 1757, in Ansehung ihrer Breite, sehrschlecht gesetzet. Diese Insel liegt auf der französischen Karte unter dem sechzigsten Gradeneunzehn Minuten der Breite: drey Beobachtungen aber, die ich hinter einander imAngesichte derselben und dicht am Lande gemacht habe, lassen mich sie unter sechzig Graddrey Minuten der Breite sehen.

Insel Fulo. Die Insel Alls liegt drey und ein Drittel Meile gegen Westen von den InselnSchettlarrd. Sie ist sehr hoch, und wir haben sie sechzehn Meilen weit gesehen. Weilsie viel kenntlicher ist, als irgend eine andere von den schettländischen Inseln; weil sie vomLande entfernet ist; und weil es für die Schiffer von Wichtigkeit ist, sie zu erkennen: sohabe ich Aussichten davon ausgenommen. Man sehe die V Kupferplatte, 18 Figur, unddie lX Kupferplatte, 19 Figur. Wenn man sie acht bis zehn Meilen weit von sich ent-fernet sieht, so hat sie die Gestalt eines Pantoffels. Sie ist sehr sicher, und man kanndreust zwischen ihr und den andern schettländischen Inseln durchführen; denn es ist in demAbweichung. Canale, den sie bilden, über zwo Meilen Raum zum Lavieren. Ich habe an dieser In-sel die Abweichung der Magnetnadel achtzehn Grad dreyzig Minuten gefunden. Acht-zehn Meilen gegen Westen von Fulo habe ich achtzig Faden Wasser auf einem grobengrauen Sande mit schwarzen Flecken angetroffen. So wie man sich dem Lande nähert,ist der Sand immer mehr mit Kiese und Steinen vermischt, und vier Meilen von derInsel sind siebenzig Faden Wasser auf einem Grunde von Kiese und schwarzen Steinen.

Jnskln Gegen Osten von dieser Insel sind die Inseln Schettlaud *), wegen deren An-

Schettland. zahl die Schriftsteller nicht einig sind. Es sind aber nur drey große, worunter die InselMaiillaiid die vornehmste ist. Die Luft dieser Inseln ist mit der auf den Drknepeneinerley; der Boden tragt auf gleiche Art Gersten und Haber; die Viehweiden sind auchsehr gut. Der Fischfang und die Heerden Ochsen, Kühe und Schafe machen den Reich-thum der Einwohner. Diese Insulaner sind ursprünglich Norweger. Ihre Sprache isteine gothische Mundart, die von dem Dänischen, und vornehmlich von dem Englischen,etwas an sich hat. Sie brennen Torf, weil es auf allen diesen Inseln keine Baume

giebt. Sie sind der reformirten Religion zu gethan. Diese Inseln sind sehr bevölkert,vornehmlich langst den Küsten, welche viele Bayen, Buchten, Häven und Anker-plätze zeigen.

Häven und Die Insel Mainland hat siebenzehn Meilen von Norden gegen Süden, und fünf

Ankerplätze. Meilen von Osten gegen Westen in ihrer mittlern Breite. Diese Insel allein enthalt

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*) Diese Inseln gehören den Engländern, so wie die Orkneye.