Sie höret weder Wort/ noch GQtt im hohen Himmel/
Und lebt so sicher hin/ als wann ihr SchandgemmmelWol Ewig wehren fo(t/da doch das Laster-GifftDen Menschen eylend stürtzt/ und alles Unheil stisst.
Drum tritt Herr Banller auf/ ein Zierde der GelehrttN tDer Tugend Ebenbild/ Wegweiser der Verkehrten/
Von GOttdarzubegabt/mit Weißheik und Verstand/
Mit seinem Gnaden- Geist / ju dienen Stakt und Land»
Und stellt der Sünden-Greul / mit seinen rechten Farben/
In diesem Spiegel vor/ zeigt dessen böse Narben /
An Leib und an der Seel/ und warnet jedermanBey seiner Seelen Heyl/ vor solcher Laster-Bahn.
Diß ist ein solches Werck / das feinen Meister weiset /
Und dessen grossen Fleiß/ bey allen Menschen preiset/
Aufwelches folgen wird/ der wol verdiente Lohn/
Das ist / ein grosses Lob/ dcßFleisses Eh> en-Kron.^
Viefe« wenige fetzteaußwolineinend.lmd LiäckwünschendemGemüthe/ in Geißlingen den i Iu»in Lnno ic,8i.
Seorg ZelNttch Keßler.
ix.
Dreyfacher Anspruch
An die rohe Wett.Gönnet.
t Omm du Lüster-volle Welr/komm dich selber zu besehen/
Schaue dich in diesem Spiegel/ den Herr Bavller hak gemacht /
Ohne Falsch sind deine Laster in demselben vorgebracht /
Und zum Schensaldargestellt. Wilm GOttts Räch entgehen/
Wilku vor dem Richter Sml feines Sohns einst wol bestehen/
Und der heissen Höll entlauffen/ey! so nimm dich wol in acht/
Fleuch/als wie vor einerSchlangen/vor der Sünd/die mtr bedacht/ Sprach, »«Wie sie möge stechen dich/ so an vielen ist geschehen/ v.
Die ihr gar zu nah seyn kommen. Kehre um und bild dir ein/
Wie dn hier wögst Christlich leben und dort ewig seelig seyn.
Dieser Spiegel kreuzet nicht. Alle Laster seyn verbotken/
So darinnen dir sich zeigen. F evchstv/ so thust wol daran.
Fleuchst« nicht ? aufdeine Seele! Man hat je das Sein gethan/
Aber/aber irr dich nicht l dencke/GOtt lasst sich nicht spotten.
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An den Hemn Verfasser.
Gal.s.v./.
AEcht so Herr Vatitr/rechk!
Gönnet.
'Sreiffenur getrost Sie an/
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