Die Schand-imdLästek-Welt/die sich in Sünden badet/
Und Unrecht in sich sauffk wie Waffe: - so ihr schadetAn Kraffttn/See! und Geist. Treu muchigaufden Plan.
Der Himmel sey mit Euch/ der Euch wol schützen kan
Vors^eufetsGrimm,den Ihr durch dieses aufEuch ladet.Strafft/vroher und vermahnt. Gott der Euch hat begnadetMit vieler Gaben Zierd / der nennt daswolgethan.
Deffelben Gnad und Gunst woll fürderEuch beschatten/
Daß/ was Ihr prediget und lehn/ geh wol von statten.
Indessen fahrt fofoi r / und gebet bald ans Liecht
Das schöne T»gend-We ck; Denn auch was Ihr geschriebenVom Creutz und dessen Trost. So wird Eur RuhmgetliebmBiß rüden Sternen hin/ und stirbt Eur Nahme nicht.
An das außgehende Buch.
Gönnet.
gyvun/ liebes Buch / du must von dannen reisen/v Und gehen zu der Lastertzastren Welt/
Zu sagen/ wie es sey mit Ihr bestellt.
Sie/ nemlich/ sey verstockt und harr wie Eisen/
Sie woll von GOtt sich nimmer lassen weisen/
Sie thu nur/ was Ihr Wclt-Brieff in sich hält/
Und Gottes Mayestät so hoch mißfällt.
Man wird dich zwar/ du liebes Buch/ abspeisen
Mit Schmach und Hohn/ Ve bannung^Schaird und Spott/Doch nur getrost/ befihl es deinem GOtt.
Nur dieses merck: In Lastern wer ersoffen /
Steht a'sbald wider dich / Er gruntzt und murrt/
Ja donnert/ hagelt/speiet^ schnaubt und schnurrt/
Und gibt hiemit an rag/ dass Er getrosten-
Seinem Hochgeehrten Schwchr.Bakterauß kindlicher Affectio»/ undzu schuldwllltger Ebrerwetsuog setzte dieser
1 Jotz-Seorg Geltz /Ulmenkir,
Cantor in Geißsingen.
LLTrr Bautter teget einen Dau der Tugend eyfftig an/
dem Er Sünd und Lastern wehrt/ und warnet wen Er ta«,
GOtt gebe doch daß dieser Lau. nicht ler von statten geh« /
Besonders daß «in jedermann erwünschten Fortgang sehe.
Z» scholligen Ehrenschriet« tiefe»
, Johann kCeonhard Echel/
p..t ApoteckerM Geißliogen.
Das