VondekGottsrästkrrrng. ioj
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tmi etliche vom Donner in die Erden geschlagen worden / daß nur derKopff
Herfür geraget/ etliche vom Teufel besessen/ etlichen vom Trüffel das Gnick jcr--
stossen/daß chnen das Blut zur Nasen/ Ohren und Mundaußgegangen/ als
wanns ihnen der Hencker mit dem Rad zerflossen hakte/ etliche gar sicherlich
A vom Teufel hinweg geführet worden 5 Dann wo nicht wahre Büß elitzwi-
scheu kommt / so heisst es wie Paulus sagt: Die Laßerer werden das Reich
Gottes nicht ererben.i.Eor.6. Sondern ihr Theil wird seyn in dem Pful/ der
mit Feur und Schwefel brennet. Off.rr.
W Unddas isinundasro. Laster / fo eigentlich wider GOtt den HErm
laufft und streitet/ nemlichdieGoktslaflerung/ da wir gehört/daß wegen deßG!? grausamen NaMns/wegen deß weit um sich g wissenden Greuels/und wegen
M der unaußblcibenden schröckltchen Straff/ ein jeder Christ sich vor der Gotts-W lasterung hüten und entsetzen sollc/nach Anleitung der verlesenen Worten/ da
t» die Schriffkgelehrten bey stch gesprochen/dieser lästert Gott.Mattb. 9 .
irf Gebrauch dresik Lehr.
^ ^ ^)^^ZAmvng/ deß wir / um der er zehlten Ursachen willen / unsakle-- t
■M* T samt vor diesem grausamen Laster der Gotteslästerung hüten. Marnung
Ist irgend ein Laster / darüber man zu klagen hat / so ist es eben3* ; die Gotteslästerung / die ist berr männiglich gemein / sie steiget/
man erdencket täglich »reue Flüche / man sticht noch einen Ruhm und Dapst■r ferkeit darinnen: Und wann man es beredet /so hat ein jeder seilte Eittschub AuMch.
»ö digung. DerErstesagt: Ich bin es so gewöhnet / ich meine es darum nicht tc» c>crG»r«
so böff wie mau mir es mißdeutet/ ich bin mir selber stund darum. Anrw.Ia ^L Ä *l!5' cib es ist eine Gewonheit / aber eine böse/ leichtfertige Gewonheik / Sprach sagt: ttt.ilj# Gewöhne deinen Mund nicht zum Schwören und GOttes Namen zu sich-w. ren/Cap.rz. Ziehe dir demnach diese Gewonheit ab /und gewöhne dich au#' etwas Gutes / dardurch GOttesEhre gesucht und gefördert / und nicht ge,lB schändet ulrd gelästert werde / soirsten heisst es; Hast du die Gewonheit zu flu,
M chen/sohak GOtt cineGewonheit/diewolalterisi/alsdiedeine /daßer nem-0 lich den nicht wil ungestrafft lassen / der seinen Namen mißbrauchet. Der
M Andere sagt / es geschiehet mir nur wann ich truncken bin / nüchtern höret kein
jij; Mensch keinen Fluch von mir: Amw. die Trunckenheü kalt keinen emschul-
U. digcn/ denn sie ist für sich sechsten ein vcrdammlich Laster / fluchest du denn erst
j«r noch darzu im Trunck / so ist es zweymal gcsünviget / und hast zweyfache
fty Straffe zu gewanen. Der Dritte sagt: Ich muß schwören / man glaubet
^ mir sonst nicht. Anrw. Bleibe du beydeinem Ia/ was ja ist/ und bey deinem
B diei», / was nein ist / wie dich Christusgelehret / Matth. 5 . wer es dir nicht
p Stauben wil / der laß anstehen / sehe einer eine solche Beständigkeit bey dir, so
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