\ 0 4 Die xxni. Lastrr-Prevlgk/__
wsi^deerdich nicht bcgchren Witter ru r eikn- Ner Vierte sagt : Man haerot* barä u w sach gegeben/ män hat rnir mich geflucht / das und das Hai manmir gethan : Änw. Weißkdwnichk mehr daß du ein Christ bist / ein Christsoll nicht strichen / es rviderfah; eihm was es wolle / der HErr Christus sagt:Segnn die euch fluchen / Maith. wie er auchselbsim seine FcmdeuiisCreutziger nicht verfluchet / sondern für sie gebenen / in«. r;. Der Fünffresagt: Wer karr allzeit sozevustig-feyn wir Jod/ wann es ememfv wider sm,nisch daher gehet/solte einer nicht fluchen? Antw^itteGO^TumJobs,Gedult/ uns schicke dich ;ur Anfechtung / nur Ungedult und Fluchen wirstdu.nichts gleich oder gm machen / du erzürnest vielmehr KO L T / daß es di nochwiderflmufcher gehen muß.- Au dem/wann dir eine Laußüöer dioLeberkrie-chec/mnßdarnmgleich GOrresName / unddieChrs-deinesGOnesherhal»ren und gelästert weiden ? Der Sechstefagtr Mein Fluchen ist kein Eor»lesläflern/ ich flucheGOtt nicht/ ich fluche mir den MsnschE und den yurZden / wie die Jäger und Metzger / oder den Pferden / wiedie Fuhrleute auf derStrassen: Lntw. Diß hätte der Jsraeiit / der in der Wüsten um seiner Ger-«slasternng willen gesieinig-r worden/ auch fürwendeu können / er habe nurdem gefluchei / dermit ihm gezancker: Aber sein Fluchen uud Gotteslastem/ward ihmso hoch emßgerechnet / daß man Las Unheil hierüber wußte vornHimmel holen/ und ihmLaraufGit-Gteinm zu Grab lsieen / ^Mos.rg. Undwerlduja meinest/ du fluchest GÄtt nicht / so wilich-dir es verteutschen/ra«8r» denn fluchest/du fluchest dir selber / du wolttst deß Segens Nicht /. sowirddich der Fluchtreffen hier nud dort/ denn der HLrr wird den nicht ungestraKlasten/ der seinen Namen mißbrauchet/ rj^ a%.
*r ll. Vermattnung / daß wir in allen Stanken ausgewisse Mittel
Drrmay- bedacht seyen / dar L» ch die Gotteslastenmg möchte verhütet und abgebrachtd-r^L-drkr/ ^^ Lehr er und Prediger sollen eiferig auf der Cantzel dawider reden/
' und ihreZuhör«' mit aüem Ernst vo-r diesem schrecklichen Laste- warnen. DieLbngtcit/ Obrigkeit soll nicht nur fcharffe k<lr„cj 2 rs wider dieGotttslasterung öffent-lich anschlagen / sondern auch starrt dar ob halten / und da man sonstcn / (wiebillich/) einem Morde / der sich an deß Nächsten Leib und Leben/ cinemChe-brecher / der- sich an dch Nächsten Weib / einem Dieb / der sich am zeitlichenEut rergreistk / sein Recht thut ! vielmehr soll es eenemGotrMsterergesche-Heu/ der sich wider die hoheMajestar GO«rs vergreiste/ der wider die.ersteTa-fei der H.ZehenGebotttn sündiger/ weil sonderlich solch grausam Laster sogarübe-Hand nimmt! Wann man den Gotteslästerern einmal etliche rechtaiifdie Hauben griffe / spitzte oder schlitz- e dem Ersten die Zuirgs/risse dem An-dem (nachdem das Verbrechen ist/) diaInnge zum Nacken herauß / schmissedeM'Britttn den Kopffhinweg/ wre solches die Westliche Rechten vermögen/lMli so Vichsögrgtstamcmlv Wreckliche Flüche uud Schwüre-
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