Buch 
Hell-Polirter Laster-Spiegel : Underschiedlich in sich haltend alle und jede Fugienda, Was ein Christ Böses fliehen soll : Vorgetragen in Hunder und Zehen Predigten ... / Durch M. Hannß-Jacob Baullern/ von Ulm/ Helffern zu Geißlingen ...
JPEG-Download
 

234 Die XXVI, Laster-Predigt/_

auch einmal ii.oder i r. werffen: Der H. Augustinus sagt: Ein guter Christsolle alle Wahrsager/ auch wann sie die Wachen sagen/ stieheu/ damner nichtdurch Gemeinschafft solcher Teufels Leuten verführet und verstrickt werde.Dttr. sagt: Man kau sonst eines Achtes Räch mit gruem Gewissen gebrauchen/wenn er gleich Gonloß/ ja wenn er gar ein Heyd/ Jud oder Türck wäre/ war,um solt man denn nicht auch eines Wahrsagers und Segensprechers Rächbrauchen därffen? s*. Hier ist ein grosser Unterscheid / ein Gottloser Artzl,oder der auch gleich kein Christ ware/wenn der mit r echkmassigen Minien um-geht/ ist wol zu gebrauchen / danndie rechtmassige Mittel seyn von GOn er,schaffen und geordnet/die Zauberer aber/ Hexen und Segensprecher brauchenverbotttne Mittel/ darum ists auch verboiten mit ihnen umzugehen: Brau,chenfie schon auch Kräuter und Pflaster wie andere Aertzt/so brauchen stedochso lche nur zum Schein / ihren Aberglauben darunter zu verkauffen / und derZauberey damit ein Färbkein anzustreichen. Der;, sagt: Es ist nichts (wjjdas sie brauchen/solt es Sütld seyn/ im Namen Gottes deß Vaners/ Sohnsutli> H. Geists etwas zu thun / das Vaner unser / und den Glauben sprechen/und dergleichen. ^. Freylich ist es nicht Sünd/wann man diese Wort sprich«und gebraucht zudem End/wie und wozu sie GOtt geordnet/wann man abnzauberischer und abergläubischer Weiß damit segnet / so ists ein schrecklicherMißbrauch und ein unverantwortliche Goktsläsierung / und Entheilizungdeß H. Namens und Worts Gottes. Der4-siegt: Das und das ist mirdurch böse Leut widerfahren/drum sollen sie mirauch wieder helffcn. ht.Äein/mansoll nicht böseschun/daß gutesdarauß erfolge/Rom.;. Manhat/GOttLob/noch andere Mittel/ wiltu HülffbcymTeusel suchen/ so thust» nicht wieein Christ thunssll/ deß Teufels Hülff/ ist deß TeufelsHülff und bleibt deßTeufels Hülff/er gibt den Voml nicht auß der Hand/er hilfftdir nicht/ er wißdir dann noch grossem Schaden zuzufügen. Der 5. sage: Ichlaßwolseyn/die/die selbsten Zaubern und Segensprechen/versimdr'gen sich grob/aber ich laßste veramworttn/ich thue es selbst nicht/ich such nur bey ihnen Rath. Mitdeinem Rathfragen versündigestdu dichso viel / als sie mit ihrem zauberen/Gottes Wort sagt / du hurest ihnen nach / und verunreinigest dich an ihnen/«ndbistalso sogmals sie: Gaulhat nicht selbsten gezauberet/er hat nur denvermeinten Samuel/den die Hex durch ihr Zaubern herfur gebracht/Rach ge,fragt, Ahasia deßgleichen hat nur fragen lassen bey dem Karl - 8-bub, nochseyn sie (wie oben gemeldt) als wenn sie selbsten gezaubert hatten / von GOttschröcklich gestrafft worden. Der 6. sagtEs sey wie ihm wolle/es hat michgeholffen / und noch; Helffwas helffen mag / wann die Noch eim aufdemZ)als ligt/ so siht er/ wieihm geholffen werd/ kans hernach G-On schon wiederMinen. ILetp. Man muß nicht nur sehen ob ein Ding Nutzen bring undHelffe/sondern obs auch rechtmäffig mrd erlaubt sey/ob es durch rechte/ Götck,