Von VerachtungdeßGöttl.WortS.
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Lehr.
> Llhier kommt uns wieder ein anders Lasier für / so auch eigentlich wider Leb».
' GOtt den HLrrn lauffk und streitet / nemlich / Die Verachtung deßGöttlichen Worts und der S). Sacramenten / darbe») wollen wir ler- ündnen / daß ein jeder Christ sich vor solchem Lasier hüten solle. Und das 6{t . H Ea.um nachfolgender vier Ursachen willen. cramcotra
Dann die Verachtung deß Göttlichen Worts und der H. Sacramen-, enisi l.ein gross rrnd schrecklich Lasier. Man versündiget sich darmie ia;1(rschwerlich wider GOtt den HLrrn selber / widerden König/ dcrseme Knechte i
außsendtt/ mit gelehrten Worten die Gäste zu feines Sohns Hochzeit ein;«- Trcß undladen. Dann das Wort das gepreviget wird/ ist nicht Menschen/ sondernGOttesWork/ ob schon diePrediger / die dasWort vorkragen / Menschen Widerseyn/so istdochdas Wort nicht ihr/sondemGOttes/i.Thess.r. nicht sie seyn GOtt.es / die bareren / sondern GOttes Geist ist es/der durch sie redet /Match. io.
GOtt legt ihnen sein Wort in ihrenMund / Ier. i. «nD sie mulfen die Pre-digt predigen / die der HLrr ihnen saget/ Ion.,. Also / die H. Sacramentawerden zwar durch ordentlich-bcruffeneKirchen-Diener verrichtet / aber sieleihen uvar GOu dem HLrrn nur der, Mund und dieHande her/ das Werckund die Würckung ist nicht ihr/ sondern GOttes. Darum wer das gepre-digte Wort oder dic H. Sacramenta verachtet/ der- veracht« nicht Menschen/sondern GOtt selbsten/ i.Thess- 4 . als der solches Wort durch seine Dienerred« / der solche Sacramenta gestifft / und der solch Wort rrnd Sacramentabiß daher gegeben und unter uns erhalten hat. Ist das nicht schrecklich. So ».versündiget man sich auch durch diese Verachtung/ wider GOttes Wort und Wider fiihwider die H. Sacramenten/wir haben aufder Welt keine grössere Gnade vonGOtt / als sein H. Wort / und die Hochwürdige Sacramenta / GOttesWort ist ein Wort der Gnaden / ein Wort deß Heils / ein Wort deß ewigenLebens / Ioh.6. GOttes Wort ist unser klarer Spiegel / dariimcn wir ut»skönnen beschauen/Jac. i. ist unsere gerade Richt--Schnrrr und Regel /dar-nach wir unser Lehr und Leben richten können und sollen / Gal.6. ist unserbester Schatz und unsers Hertzens höchste Freude und Trost/ wann wir es krie-gen/ Ier. i 5 . es ist eine Krafft GOttes/ selig zu machen alle die/ so daran glau-ben / Rom. i. das beschriebene Work kau uns unterweisen zurSeligkeitdurch den Glauben in Christo JLsu / r.Tim./. und auß dem gepredigtenWon könn der Glaube/ durch welchen wir gerecht und selig werden/Rom.io.
Darum rühmet David das Wort GOttes und sagt / es sey süsser alsHonigund Honigseim / es sey höher zu achten als viel Tausend StückGold undSilber / wann das nicht unser Trost wäre / so müßten wir vergehen in unsermElend/ Ps.ii-. Also auch die H-Sacramenta seyn lnürpmema, Mittel und und Earr»
WerckeMNk«.