Lös Die xxx. Laster-Predigt/
»vr rödte. ist 4>/>o. ocdsio, sie tödrcten sie / von Worten kamen sie zu denSneU
*«»» chcn i und wo sie nur füglich zukommen komm/ brachten sie siegar um dar Le-
ben / das seyn die / welche eiferige Prediger verfolgen / und nicht nach laßenbiß sie ihnen gardas Leben nehmen / diß letztere ist der höchste Grad der P edi-ger-Verächrer: Weiter sönnen sie nicht kommen / als daß sie ihnen den Leibtodten/dann die Seele vermögensie nichrzutödten/ Match.ro. Wie chmaber der König solch Greiften/ Höhnen und Tödrcn habe gefallen lassen/setzt der HD r Christus auch hinzu ' da er sagt: Da das der König hörte/ waider zornig / und schickte fein Heer auß / wie anß den nachfolgenden Worten mr-sersLextszuve-. nehmen.
Lehr. I
Lehr. Jer haben wir nun Gelegenheit noch von eiltem andern Laster zureden/
N'« das wider GOtt den HCrrnlaufft nnd streitet/nemlich du W ach.
«kchr zu vrr» QgS ning der Lehrer und Prediger / daß ein teder Gewissen-haffrer Christachten/ sich vor Verachtung der DienerEOtteshäten.solle / und das vor-
»egen nemlich um nachfolgcitder drey Ursachen willen,der Predl» 1 Wegen der Prediger Amt und Treu. Lehrer und Predr'aerger Amr seyn Knechte/ wie sie allluer in nnjerm erklärten Text genennet werden/ sie seyn ^
«ldTrr«' Knechte deßHTrrn/r.TlM-r. seyn Christi Knechte /Gal.l. Knechte GOt-tcs und deß HErrnJCsn Christi/ Jac. r. als welche von GOkt felbstcn zumPredig.Amt und zum Dienst GOtkcs deß HimmlischcnKömgs/ durch or-dentliche Mittel berllssen seyn / was sie nun in ihrem Amr thun / das rbunße«rrß schuldiger Pflicht / als beruffeneKnechte/ esse,) mit Lehren/ Strassen/
Ww- ncn / Vermahnen oder Trösten / Dann ihr Bestcllungs-Bricsslauttt al-so : Siehe / ich lege meine Worte in deinen Mund/ daß du außreiffen/ ze bre-chen/ verhören und verderben solt/ rmd bauen und pstanyen / Jci.r. Predigedas Wort / halte an / essen ;u>- rechter Zeit oder zur Unzeit/ straffe / drohe/ ver-mahne mit aller Gednlc und Lehr / leidedich / thue das We ck eii-eSEvangeli-.sichen Predigers/ richte dein Amtycdlich auß/ r.Tim.4. ' Diß sollen und müs-sen sie thuir / bey Verlust der Göttlichen Gnaden und chrer ewigen Qe'UHitiEzech. z. und zz. Ja / was sie hierinnen thun / das thun sie arrsswol-meineii-dem / getreuen Heryeir / als getreue Hirten / die ihre Schastcin von den Jrr-Weaen aufgure Waide fuhren / und dem Wolffbegchrm auß dem Rachen;u - eiffen / Ich. 10. als getreue Seher / die flmsige Aussicht ausrhre Zuhörer«nd derselben Thun und Lassen / haben / dann die man jetzt Prediger heißt/ diehieß man vor Zeiten Scher / i.Sam.§. als getreue Wachter / die fleiffigeWacht halten/ daß keines arlß ihrer Gemein/ in Gefahr und Schaden komme/Ezech. z. als getreue Vacrer/ die ihre Pfarre und Bekht-Kiuder/ wie ein