Von Verachtung der Diener GOttes- __
liebttVa «er seine eigene Kinder begehren wol zu ziehen/ Eph. 6 . als getreueSeelsorger/ die grosse So'getragen / damit keine Seele unter allen ihren Zu-hö>-ern vcrwarlostt oder ver lohrcn werde/ Ebr.iz. Nicht nur wann sie sanffk/nemlich das Evangelium von derGnade GOttes predigen / sondern auchwarm sie scha-ffe Gesetz-P'edlgten thun / e,seng wider die eimeissende Lasierschreyen/ und den Leuten indasGcwisseil reden / so ist es von ihnen andosnicht/ als hcrtzlich gut/ neulich undvarmlich gemeinec: Sie thun es i'.iehk ih-nen selbsien zu gut / (dann was kan einer für Freude oder Nu/g'n da-ben su-chen oder haben / wann er jemanden ohne erheischende / dringende Noch / übereinem oder dem ande nein Gewissen machen / schelten und sirassen wolt-e/)sondern sie thun solches ihren Zuhörern und anbefohlenen Pfa r-Kriiterii nunbesien / deren Seelen siezur ewigen Seligkeit begehren zne. ha neu. Da' umbitten sie auch flcr'ssig für ihre Zuhörer/GOtt der HEi r wolle seinen Seegenund Gedeyen geben/daß der außgesireutte Same deß Göttlichen Worts inLerZuhö-er Hertzen einkomme/ wachse und vielfältige Frucht bringe/ Luc. K.
Er wolle seinem Donner Krassk geben / daß das gepredigte Wort GOttes ih-nen von Ohren so zu Hertzen dring / daß es sein Krasst und Schein verb nng.
Und / wieder HErr Christus von den Engeln im Himmelsagt / sie freuen sichüber einen Sünder der Busse thue / für neun und neuntzig Ge: echten / die derBusse nicht bedärffen/ Llrc. 15. also auch getreue Lehrer und Prediger / dicinH.SchrifftauchEngelheissen/ freuen sich von Herrzen darüber / wann sie se-hen/ daßihre Arbeit imHEnnund ihreaugewendete-Mühe, lud Fleiß nichtvergebens ist / sondern ihre Zuhörer dem Wort GOttes glauben / folgen / sichbekehren und bessern / daß sie dem HErrn Christo mit Freuden nachsp! echenkönnen und sagen: Vaner / ich habe derer keinen vcrlohren / die du mir gege-ben hast / Ioh. 17. Weil danmdie Lehrer und Prediger GOttes K,rechtefepn / sie thtln wasihres 2 lm«s ist / urrd thun solches ariß treuem Herhen / denZuhörern zum besten, so soll ein ieder Christ vor dero Verachtung sich hüten.
Nehmet dessen ein Gleichnüsi: Wann ein liieä'cuü oder Artzt seinen Patien- Schönes<en verbindet und allen Fleiß ankehret/ daher bald möchte wieder zurechtge-bracht we ben / de Patient aber reiss't die Binden und Pstaster von denWunden htnwea / stößet n>ld schlüget nach dem A- tze / so halt man recht dar-fü: / der Patient müsse seiner Sinnen beraubet seynE ben das muß manauch gedencken von einem Zubörer / der wider den jenigen iiu nek / der auß an-befohlener/ treue Seclen-So g/ ibmWci» undOel / Gesetz undEvange-lium in fetifr Sunden Wunden gießet / seine Seele zum ewigen Leben zuerhalten.
u Soll ein iede-- Gewissenbasster Sir ist sich vor der Verachtung der ».
DtenerGOktesbüren/ weurnib-es HERREN / demsiedieiicnundderN <sHTr.
fie sender/ der ist GOTT stlbsten/ der ewige König. i.Tim.-.Der hat das Pre- ren/
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