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Hell-Polirter Laster-Spiegel : Underschiedlich in sich haltend alle und jede Fugienda, Was ein Christ Böses fliehen soll : Vorgetragen in Hunder und Zehen Predigten ... / Durch M. Hannß-Jacob Baullern/ von Ulm/ Helffern zu Geißlingen ...
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Von Verachtung der Dirner Gottes.

und äffet ftine Provhtten / wievondmIsraclikensiehet. r. Chrsn.;6. UndEzcchiel muste seiner Zuhörer Liedlein seyn / daß sie in den Zechen und Spiel.

Hausem von ihm gesungen, c.; ?. Man Hasser sic/ unb ist ihnen gram / diedoch heylsam lehren. Amos. 5. Man verrath sie/ wicAmazia den ProphetenAmos beym König Jerobeam angegeben / vermcheuund gesagt: DerAmosmachrein Auftrchr wider dich im Haust Israel/das Land kau seine Wort nichtleid-n.Amos.7. Ihre sündliche Gebrechen - die sie/ als Menschen/auch an sichhaben/ schreyt man allenthalben auß/ und leugk noch mehrdarzu/ komme her/sprechen sie/lassk un? ihn mii der Zirngcn rod schlagen.Jerem.i 3 . Man dro-het ihnen: Die Götter thun mit diß und das / wo ich nicht morgen rrm dieseZeit deiner Seelen ihn/ wie dieser Seelen eurer, LießIscbe! dem Propheten<Llir sagcn/i.Kön.i-.Mau fluchet ihmn/wieIeremias klagt/hab ich doch we-der aufWuchcr g-'ähe-t noch genomrneir / noch siucher mirjcderman. c 15.

Wir sind stets als ein Fluch der We't/und ein Fegopffer aller Leuce. i.Cor.4.

Man thut ihnen alles zu Lcyd und Verdruß / wie die schandtliche Lcut zu So-dom die gerechte Seele Lorhsvon Lag zu 'Tag gequäler mit ih en ungerechtenWercken.r.Pttr.r.Manschlagtsie,wiederProphekMicha eins aussen Ba-cken bekommen/vor dem König Ahab. .Kön.rr. Man wirfst sie ins Gesang-nuv/wic Jeremias/unterdem Schein/als der zudeitChaldeern fallenwolre/inKercker/auch hernach in ein: tieffe Gruben mit Schlack geworffen worden, c.

Z7.undz8. Man setzt ihnen der, Stui für die Thür/und weist ihnen das KPhefenster / du SeherHgche weg/rurd fleuch ius Land Iuda / und isse Brot da-selbst/ und weissage daselbst/ und weissage nicht mehr zu Btthel/ deuncsisideßKönigs Skiffr und deßKönigreichsHanß/ muste Amos hören. c. 7. Manverweists ins Elend / und Verfolgers voncinerSratk zu der andern. Match,io. MannimmtihmnwoldasLebengar/ wie Johannes der TaufferimGefangnns enthauptet worden. Makch.i4. Daher v. Luther sagt: Predi-gen ist nichts anders als das Wüten deß Teufels und der Hollen aus sichden.rom.; sLn.Ii.3l. in Esa. 40.

u Warnung / 2 önden Predigern / daß sie sich nicht verächtlich Mwmr««haltm/sollen demnach in der Lehr nicht verdächtig / parrheisch oder hinlassig " sund im Leben nichtargerlich seyn; Lassttunsniemand irgendein Aerge-nußgeben/aufdaß unser Amt »richt verlästert werdc.r.Cor.6. Auch wann sie vonder Welt und ihm, cygncn Zuhörern aus ein oder mehrere Weiß verachtetwerden / sollen sie drum anihrem Amr nicht verzagen / von ih cm Eyser nichtablassen/und um Grinst mEenieß willen nicht stillschweiget,/ ondern rerroflrüstet, und nicht schoncn/ihre Stimm erheben wie ein Posarm/und vemVolckrhr Ubertretkungverkündigen. Esa. 5 8. Sind etliche die es nicht leidenwol-Um sagkv. Lurher.in Goeres Rainen die mögen auß der Kirchen bleiben oderßerauß gehen iu deß Teufels Namen / wer halt hie den anderen / w,r kckmen

Mm Gottes