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Hell-Polirter Laster-Spiegel : Underschiedlich in sich haltend alle und jede Fugienda, Was ein Christ Böses fliehen soll : Vorgetragen in Hunder und Zehen Predigten ... / Durch M. Hannß-Jacob Baullern/ von Ulm/ Helffern zu Geißlingen ...
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DleXxx. Laster-Predigt/

Gones Wort nicht stillschweigen um ihrerrt willen, rom. 7.Jen. C f. 4.3 <5. b,» Zuhö. Am 2. zur Warnung den Zuhörern/ daß fic umdererzehlten Ursachen willen,r«rn. die Knecht Gottes nicht also verachten. Bedenckcldoch/ was das für ein Un-

verstand / für ein Undanck / für ein ftevel Stuck lind Greuel sey« verachten/greiffen/ honen und tödcen Knecht eines anderen HErren/ Knecht deß ewigenOimmels-Köings / der so mächtig ist seine Knecht zu schüfen und sich selbszurächen. Knecht / die nichts Übels gethan / sondern die die Leut (laut ihresHErrn Bcfchls) zur Königlichen Hochzeit einladen/ und nichts liebers sehen/als daß jede; man ihrer Göttlichen Lehr folgte/ fromm würd / und kermaleinsmit ihnen in den Himmel käme > Für solche ihre Treu und Fleiß / für ihrSorg und Mühe ihnen der Welt Granck und Danck geben/ lst ja rmChchk-lich/ unblllich und hochst^äfflich/ wie wirs jetzoinder Lehr erwas weiiers an-geführet haben. Wer Obren hat zu hören der höre. L«c. 8 . Er höre und fsl-ge/dannwerden Dienern Gottes folgei/derwirds ihiren in Ervigkeit danckeu/wer ihnen aber nicht folget / der wird folchesin Ewigkeit befeuffzen und be-m. jammen.

vcnnah. UI. VermaKnnnF/ Leh er und Prediger , als Knecht GOli«/nnng / sollen dem Befehl deß Königs fieiffig nachkommen/unrr außrichten was ihnen

Auch»- besohlenift. Ein Diener oder Gesandter mnß nicht eines NagelS-

Ptttiger». tztx- Instruct on und gegcbmen Vollmacht stilles Königs und Für-

sten abweichen«hnt er änderst/ so wir d er nicht mir für einenMemeydigen ge-halten/ foildern gerach auch in seines Herrn Ungnad undSrraffz Nmlsiyndie Prediger Lottes Legaten und Bottschaffien. 2 Cor.5. Barumsollenfitsich an ihresHErrn undKonigs inliruötion unirBefehlhalten/vonftmemWort nichts abtreiten/ nichts darvon und nichts darzu thun/ damit sie uichrin Gottes Ungnad und Straff fallen: Ihnen ist die Stclerr-So:g besMivda um sollen sie über ihrer Zuhö, er Seelen und Seelen Wolfahrt sorgen und»-Zuh-rtm wadjmiali die da Rechenschaft dafür geben sollen. Ebr.iz. Die Zuhörer

aber sollen ihre Prediger halreir für Ch> istns Diener / ,md Haußhalter überGottes Geheimmls. 1. Cor. 4. Sollen das Wort ihrer GöttlichenPredigt«nnemmerr/nicht alsMcirschenWork/ sondern iwieesdenn warhaffrigist)«ls Gottes Wort.i.?heff. 2. Darum bitten wir errch/ lieben Bruder / daß ihrer kennet die au euch arbeiten uild euch fmsiehen in dem HTrrn und euch ver-mal),ren/habt sie desto lieber um ihres Wercks willen/ und seyd sriedsaw mit ih-K nen. i.Thess.c.

Tr st-'wte. lv. Trost/ '.den Lehrern und Predigern: Werden wir Verachtet/*rum gegriffen/verhöhn«/und gttödttt/so istrasnichks nettes/ welchen Propheten

> Pceti. hat man nicht verfolget und wol gar gttödttt / sagtSicphanus inEcsch. 7 'ist es doch dem HTrrn Christo selber also ergangen ! Nun ist der Jünger«icht über seinen Meister/ noch der Knecht über seinen HLrrn / habensicden