sSr «HrLXxn. LaMPredigt/
schädlich Diirg <* umsolche selbstgEchte Melancholer) und Schwermut-ftye/ darmn sich billich ein jeder Christ treulich davor hüten soll.n - II. Vvrmahnung / daß wir dagegen einen ftischen/ftölichen Much
Vermap. fassen/ wiePanlussage: Ketteteuch im HErmallwege / nndabe-malfa-"'ul Frrud ich/ftenet euch.PhiI. 4 . Und daß wir die Mittel an die Hand nemmen 1 da,tmHEk,». durch wir der Melancholeyvorkommen / und dS'Schwermilthabhclffeir kön»und Mltt. neu/ welches geschehet nicht durch die verbotktnc Welt-Freud/ fressen/ sausseittMUanÄ»^ schien/ Poldern / und dergleichen/ dann wann das Hertz traurig ist/ sohilsfttry/ kein attsser liche Fxertd.Spr.r4. Das Gcwisserr wird dadurch nur desto mehrbeschwehre/ und die Tramigkeitfallt bald mit Haussen wieder zu r Sondern/GrWch«/ dasollen wir das H. Wort Gottes andächtig betrachten/ das heilet alles / dasonst weder Kraurnoch Pflaster helssenmag^Weißh. n 5 . Sollen össeers inder H. Bibel / und besonders auß dem Psalter einen schönen Psalmerr nach-dem ander'» lcstn/ dazu die.Predigien fleissig besuchen / so wird fichallzeü einschönes Sprüchlein finden / das mrs unser Hertz treffen/ leichtern und linder»wird/ als daDavid sagt: Der Gerechtemuß viel leiden/ aber der HErr hiljftihm anßdomallem. Pfi^- Wirffdern Anligen aufdmHErm/ der wirddichversorgen / mrd wird den Gerechtrir nicht ewiglich in Umuhclassm. Psal. 55.HErr wamr ich mw dich hab / so frage ich nichts nach Himmel und Erden/«nd wann mir gleich Leib mrd Seel verschmacht/so biflu dach O Gott allezeitmeines HertzensD oft mrSMin Theil. Psal. 7^ Der HErr verstossee nichtewiglich/ sonderncrbttnibetwo! / und erbarmet sich wieder nach seiner grossenGure j dann er nichtvonHertzen die Menschen plager und betrübet. Klags. s.Das weiß ich fürwchr/wer GOtt dien«/ der wird rrach dei' Anfechtung geerö-stet / tindausi der Trübsalerlöftt/ rmdnach der Züchiigungfindct er Gnade/dann dn(HLrr) hast reicht Lust an unserm Verderben/ denn nach dem Ung«,Witter lassestndie Sonne wieder scheineir/rmd nach dem Heulen und WeinenüberschütttM ttns mit K ctrden.Tob.r,und was dergleichen tröflliche Spruchmehr seyn. Sollenden Gitaden-Bund / den wir wunserem empfangenemH. TaussmitGOtt aufgericht / Christlich bcheirckeir/ rind dasH. Abcndmal/im Sra ckung tmsersGlanbens / und Ver sicherung unft er Seligkeit wür-dig empfangen / mrd die tröstliche äbloiutian im Beichtstirl abholen / flcissigbetten / und auch andrre für rrns betten lassen/ zu GOtt der unsers JammerseinGnde macher.Pf.57 Wie jeirer Einsiedlergcbetten: Domine, au« soU?re, aut mitiga, ant libera, aut salva , das i|l: Lieber HErr / einkweder tröste. Mich in meinemElendv oder liirdere mirs/ odererrerk mich draufi/ odernimmMUilch-'' mich hinweg undtMch mich ftkrgT Neben diesen geistlichen Miktlensollewwir uns auch sonsterrguter Fürstchrigkeitgebraucheir/ nemlich/ wirMn unsgleich imAnfang wöhreir und sperren / und keine traurige Gedancken in unserHertz einlasstn/sollemckhi allein seyn/sondrrn «inöiuftommen/ehrlichen Lem
rem