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Exempel der H.Apostel / uns alsdann zu GOtt wenden / vor ihm als unsermGroßmächtigen GOtt und HErrn uns demüthigen und samt den k'usengenihm zwuffen sollen: HErrhilffuns / Ach HLrr straffe uns nicht in deinsölZorn/ und züchtige uns nicht in deinem Grimm/ HLrr sey uns gnädig/ ps.6.Laß nach demUngewitter wieverdie Sonnescheinen / Tob.;. So wird erbald können Srurm-Winde und ttngewikter bedrohen / daß sie schweigen und.verstummen l und ein lieblicher Sonnen,Schein und Stille daraus erfolge/wie bey den Jüngern allhier geschehen/ Match.3. Oder/ da auch gleich dasWetter Schaden thäte/ soll doch ein Christ nicht kleinmürhig weiden/ sonderngedencken an den gcdultigcnIob / demdasFener vomHimme! sieben Tau-send Schaaf«/ samt den Knaben/ die derselben gehütet / verzehret / und einSturm-Wind durch Einwerffung eines Hauses alle seine Kinder erschla,gen/ dannoch preisere er den HErrn darüber / und der HErr gab ihm wieder soviel andere Kinder / und der Schaafe / wie auch aller anderer seiner Güter be-scherete er ihm noch so viel / Job i.und 42 . Diese Kunst kan der HErr noch/wann wir nur nicht so furchtsam und kleinmürhig wären / seiner Allmachtvererautten/ aufsein« Tüte Hoffeten/ und mit danckbarem Hertzen nach über,siandenem Werrer sprechen: Die Güte deß HErrn ist es / daß wir nicht garauß seyn / seine Barmhertzigkeit hat noch kein Ende / sondern sie ist alle Mor-vtzer Zeiche» gen neu / und seine Treu istgroß / Klag-L. Jer.;. Dahin auch die Zeichendeß Htm. deß Himmels zu ziehen seyn/ die ein Christ zwar nicht verachten / aber auchweis- nicht kleinmürhig darüber werden soll / wie der HEr, selber verbietet / undsagt: Ihr sott euch nicht fürchten für den Zeichen deß Himmels / wie dieHeyden sich fürchten/ Jer.io.
vii. VII. Nicht in der Nacht und derselben Finsternüß / wie man erwan
Nicht/ * sagt/die Nacht sey niemandes Freund / daher sich ihrer viel bey der Nacht übelwegen Fto. ks^chten / sonderlich wo sich zuweiln ein Gerumpel oder Gespenst mcrcken las-ßtram ^ Mr so furchtsam und kleinmürhig soll ein Christ nicht seyn / sondern be-decken / daßGOtt allezeit / auch in der finstern Nacht bey uns seye / GOttder Vatter ist für uns / Rom. 8. GOtt der Sohn ist mit uns / Match, uGOtt der H. Geist ist in uns/ i.Cor.;. DieH.Engelseynumuns/ Ps.z4.Sespmst/ Wer wildann wider uns seyn. Und ob gleich der Teufel durch sein Polternuns begehret zu erschrecken / kan er uns doch ohne GOttes Willen / n ichrs zu-fügen. Was wollen alle Teufel und Gespenster seyn / gegen dem eintgenGOTT / der sich uns zu unserm Schutz- Herrn versprochen hat ! Darumsagt David: Wer unter dem Schirm deß Höchsten sitzet/ «nd umer demScharren deßAllmächtigrn bleibet / der spricht zu dem HErrn: Meine Zu-versicht und meine Burg/ mein GOtt, auf den ich hosse/ Pf. 9 1 . Und / obich schon wanderte im finstern Thal / so fürchte ich kein Unglück / denn du bistbey mir/ dein Stecken und Stab trösten mich/ Pf-z. Warm wir den Teu-