von derKlrfrrtnüthigkett. 69t
fel nicht selber durch vorschliche Sünden zu uns locken / so seyn wir wol fürchmsicher/ daher (GOtk Lob!) der Hunderteste / ja der Tausendeste/ vonsolchen Schrecken und Gespensten der Höllischen Geister nie angetastet wird.
Sollen es deßwegen dem Teufel nicht zu Lieb thun / daß wir uns wölken vorihm fluchten / es sey bey Tag oder bey Nacht / zuHauß oder auf dem Feld.
Unser Glaube undGebe« seyn deß Teufels gewisse Verjagungen/ daher sagtHieronymu*: Förchte GOtk/ so dar ssstdu dich vor dem Teufel nicht förch*ttni wie auch Syrach sagt: Wer den HEnn fürcht«, der darfffür nichts er,schrecken/ noch sich einsehe» / denn der HErr ist seine Zuversicht/ c. ; 4 - Da-"""hin auch die Nächtlichen Traume zu rechnen / die ihm keiner selber freventlich " *deuten/ oder kleinmüthig darüber werden soll/ daß ihn Syrach nicht einenNarren schelte, c.zg.
VIII Nicht in Gefängnuss/besonders wo er ohne sein Verschulden v in *dahin gerathet/ alsdann soU er n chk kleinmüthig seyn / sondern bedenckcn/ daßvielen vornehmen H. Leuteir dergleichen begegnet / wie an Loch/ Joseph/ Ma-nasse / Ieremia / Lobia / Johanne dem Tauffcr / Pecro / Paulo und auDemzu ersehen / soll sich getrosten / daß der HErr auch im Kercker bey ihm sey/Weißh.is. sott betten: HErr! führe meine Seele auß dem Kercker/ daß ichdancke deinem Namen / Ps. igr. so wird der HT- rzu rechterZeit ihreBandzerreissen/ und sie auß dem Zwang und Eisen erlösen/ Ps.ro/. Es leide aberniemand als ein Mö'der oder Dieb/ ober Ubelchater / oder der mein fremdAmt greiffet / leiderer aber als ein Christ / so schäme er sich nicht / er ehre aberGOtt in solchem Fall/r.Petr.g.
IX. Nicht in der Verfolgung / da einer sechsten deß Evangelii ix*halben angefochten wird / oder da einer bey sich betrachtet / wie die Christliche ^«rfos.Kirche und die standhaffre Bekenn« deß H. Evangelii da und dorren verfol-^"*'ger / gedruckt/ gepresst/ und nahe umergedruckt werden. Aber da soll einChrist nicht kleinmüthig seyn / sondern bedencken / daß alle / die da Gottseligleben wollen in Christo JLsu / die müssen Verfolgung leiden / r.Tim.;. derHErr Christus hat es ihnen zuvor gesagt/ Matth. ia. sie haben ein gutes Ge-wissen / eine gurr / gerechte Sache/ und die Verhcissung der hundertfältigenVergeltung / Match. 19. darum Petrus sagt: Freu«euch / daß ihr mitChristo leidet /. aufdaß ihr auch zur Zeitder Offenbarungseiner Herrligkeir/
Freude und Wonne haben möget / i.Petr.4. Indessen wil der HErr feineKirche allezeit erhalten, und sollen sie auch der Hollen Porcen nicht überwäl-tigen/ Match. 16. Wann Elias mcineke/erseye allein «beiblieben/sokan ihmder HErr noch von sieben Tausend sagen-/ die ihre Knie vor dem Baal nichtbiegen/ i.Kön.i-.
, X. Nicht im Alter / dieAlren habe»» Zeit ihres Lebens viel gesehen/ x.gehöret und erfahren / das bilden sie ihnentieffein / gehen deßhalben behutsamAlter.
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